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Bibliographische Angaben zur Publikation

Personbezogene Kontextfaktoren, Teil I

Ein erster Versuch zur systematischen, kommentierten Auflistung von geordneten Anhaltspunkten für die sozialmedizinische Begutachtung im deutschen Sprachraum



Autor/in:

Viol, M.; Grotkamp, Sabine; van Treeck, Bernd [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)


Quelle:

Das Gesundheitswesen, 2006, 68. Jahrgang (Heft 12), Seite 747-759, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0941-3790


Jahr:

2006



Abstract:


Personbezogene Kontextfaktoren fließen entsprechend der Fragestellung in gleicher Weise wie umweltbezogene Kontextfaktoren in die sozialmedizinische Begutachtung ein. Bislang bleibt es jedoch dem Anwender überlassen, sich für die Begutachtung relevante, personbezogene Hintergrundinformationen zu verschaffen und zu berücksichtigen, da die Komponente der personbezogenen Kontextfaktoren in der ICF bislang nicht ausgefüllt ist.

Um den Belangen eines jeden Individuums im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung gerecht werden zu können, wäre eine den übrigen Komponenten der ICF vergleichbare Systematik mit Gliederung in Domänen, Kategorien und Items jedoch wünschenswert. Aus diesem Grund haben sich die Autoren der Herausforderung gestellt, unter Beachtung der in der ICF verankerten ethischen Leitlinien eine Liste von geordneten Anhaltspunkten zu den personbezogenen Kontextfaktoren zusammenzustellen.

Diese sehr umfassende, aber sicherlich noch nicht abschließende Sammlung von personbezogenen Kontextfaktoren wurde in einem zweiten Schritt in eine für Gutachter der MDK-Gemeinschaft operationalisierbare Kurzversion überführt. Der vorliegende Entwurf ist ein erster Versuch zur systematischen, kommentierten Auflistung von personbezogenen Kontextfaktoren für die Anwendung in der sozialmedizinischen Begutachtung und soll hiermit zur Diskussion gestellt werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Personal Contextual Factors, Part I

A First Attempt at a Systematic, Commented Listing of Personal Contextual Factors for Sociomedical Expertise in the German-Speaking Region

Abstract:


The International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) does not yet classify personal contextual factors.

To determine the interaction of these factors on activities and participation of a person as well as their influence on the probable outcome of interventions, they must be taken into account in individual sociomedical expertises.

Therefore, a group of medical experts working for the social health insurance medical advisory boards in Germany compiled a proposal for a systematic classification of personal contextual factors into domains, categories and items with respect to the ethical guidelines of the ICF.

In a second step the main issues were transferred into the preliminary draft for a short version which will be published later to give support for practical daily use in health insurance matters.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Teil II des Beitrags | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Das Gesundheitswesen
Homepage: https://www.thieme.de/de/gesundheitswesen/profil-1875.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA3929A


Informationsstand: 18.03.2010

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