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Bibliographische Angaben zur Publikation

EFL-Test zur Einschätzung von Arbeitsfähigkeit und beruflicher Rehabilitation


Autor/in:

Grosser, Volker


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Trauma und Berufskrankheit, 2007, Volume 9 (Issue 1), Seite S87-S89, Heidelberg: Springer, ISSN: 1436-6274 (Print); 1436-6282 (Online)


Jahr:

2007



Abstract:


Das in den 1980er Jahren von Susan Isernhagen in den USA entwickelte System zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ist ein umfassender kinesiophysischer Test der Fähigkeit einer Person, arbeitsbezogene Tätigkeiten auszuführen.

Bei dieser Methode ermittelt der speziell geschulte Untersucher die maximale Leistungsfähigkeit anhand von standardisierten funktionellen Beobachtungskriterien. Beurteilt werden der Einsatz der funktionell primären Muskulatur und der Hilfsmuskulatur, die Körpermechanik, das Tempo, die Herzfrequenz und andere physikalische Faktoren. Subjektive Größen wie Schmerzangaben oder das beobachtete Schmerzverhalten des Patienten werden dokumentiert, sind aber keine primären Beurteilungskriterien.

Der Untersucher stellt fest, wann die maximale Anstrengung erreicht ist, und stoppt die Testung, wenn die Ausführung der Testaufgabe unsicher und dysfunktionell wird. Im letzten Jahrzehnt hat sich der EFL-Test in Deutschland zunehmend etabliert. Seine Rolle als Instrument an der Schnittstelle zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation wird diskutiert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Evaluation of functional capacity for estimation of fitness for work and vocational rehabilitation


Abstract:


The system developed in the USA in the 1980s by Susan Isernhagen, the Functional Capacity Evaluation (FCE), is a comprehensive kinesio-physical test of a persons ability to perform work-related tasks.

This method relies on the specially trained therapists expertise to determine maximum function by observing standardized functional criteria, i.e. prime movers (muscles), accessory muscles, body mechanics, speed, heart rate and other physical factors; subjective factors, such as pain reported by the patients and their observed pain behaviors, are recorded, but are not applied as primary evaluation criteria.

The therapist determines when maximum effort has been reached and stops testing when implementation of the test activity becomes unsafe and dysfunctional. FCE has become increasingly firmly established in Germay over the last decade. Its role as a tool at the interface of medical and vocational rehabilitation is discussed.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Trauma und Berufskrankheit
Homepage: https://link.springer.com/journal/10039

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Referenznummer:

R/ZA3281


Informationsstand: 01.08.2007

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