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Bibliographische Angaben zur Publikation

Weniger Kündigungsschutz für Schwerbehinderte?

Zur Problematik des § 90 Absatz 2 a SGB IX in der Praxis



Autor/in:

Schulze, Marc-Oliver


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeit und Recht, 2005, 53. Jahrgang (Heft 7), Seite 252-255, Frankfurt am Main: Bund, ISSN: 0003-7648


Jahr:

2005



Abstract:


Das Schwerbehindertenrecht ist in wesentlichen Punkten zum 1.5. 2004 modifiziert worden. Diskutiert wird in der Literatur und mittlerweile in zwei Entscheidungen der Arbeitsgerichte insbesondere § 90 Absatz 2 a SGB IX. Intention des Gesetzgebers war es, den besonderen Kündigungsschutz für den Zeitraum auszuschließen, in dem ein in der Regel aussichtsloses Anerkennungsverfahren betrieben wird.

Aufgrund der derzeitigen Handhabung der Integrationsämter wird der Kündigungsschutz für schwerbehinderte Arbeitnehmer aber verstärkt, wenn nach abgelehntem Erstantrag rückwirkend ein Grad der Behinderung von mindestens 50 zugesprochen wird. Dies gilt jedenfalls soweit die bislang h. M. in Literatur und Rechtsprechung zu § 90 Absatz 2 a SGB IX zugrunde gelegt wird.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 173 SGB IX Kündigungsschutz: Ausnahmen | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Arbeit und Recht (AuR)
Homepage: https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/arbeit-und-recht/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA2962


Informationsstand: 26.08.2005

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