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Bibliographische Angaben zur Publikation

Kontextuelle Fragen und Probleme für Koordinatoren der beruflichen Eingliederung: Erste Ergebnisse


Autor/in:

Flett, Ross; Biggs, Herbert


Herausgeber/in:

European Federation for Research in Rehabilitation


Quelle:

International Journal of Rehabilitation Research, 1992, Volume 15 (Number 3), Seite 187-197, London: Lippincott Williams & Wilkins, ISSN: 0342-5282 (Print); 1473-5660 (Online)


Jahr:

1992



Abstract:


Obwohl berufliche Eingliederung als eine wichtige Komponente im Rehabilitationsprozess gesehen wird, ist die Erfahrung, ein Arbeitsvermittler zu sein, in Neuseeland noch nicht angemessen dokumentiert worden.

In dieser Studie wurden zuvor entwickelte und validierte Messinstrumente für beruflichen Stress (definiert als Verantwortungsdruck, Besorgtsein um Qualität, Rollenkonflikt und Konflikt bezüglich Beruf - kein Beruf) und allgemeine Lebenszufriedenheit ausgefüllt von sechzehn Arbeitsvermittlern, die von der Korporation zur Kompensation von Unfallen ausgestellt waren.

Die Versuchspersonen nahmen auch Stellung zu zwei offenen Fragestellungen, durch welche wesentliche Stressfaktoren in ihrer Arbeit und Strategien zur Reduzierung von Stress erfasst werden sollten.

Es ergaben sich hohe negative Korrelationen zwischen beruflichem Stress und Lebenszufriedenheit; auf ein besonders hohes Niveau von Rollenkonflikt bei ihrer Arbeit wurde von den Versuchspersonen hingewiesen.

Als offener Stress wurde von ihnen vor allem Folgendes identifiziert: Probleme des Zeitdrucks/der Arbeitsbelastung, Schwierigkeiten mit negativen Einstellungen gegenüber Behinderung in der Gesellschaft und bei Arbeitgebern, Probleme mit Klienten und Probleme persönlicher Motivation.

Die meisten Strategien, die zur Stressreduktion identifiziert wurden, bezogen sich auf die Herstellung effektiver Prozesse der Kommunikation und der Entscheidungsfindung in der organisatorischen Umgebung.

Auf Probleme und Grenzen der gegenwärtigen Untersuchung wird hingewiesen und Hinweise für zukünftige Forschung werden gegeben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Contextual issues for vocational placement coordinators: Some preliminary findings


Abstract:


While vocational placement is seen as an important component of the rehabilitation process, the experience of being a vocational placement officer has not been well documented in New Zealand.

In the present study, previously developed and validated measures of occupational stress (defined as responsibility pressure, quality concern, role conflict, and job vs non-job conflict) and general life satisfaction were completed by 16 vocational placement officers employed by the Accident Compensation Corporation.

Subjects also completed two open-ended questions assessing significant stresses in their work and strategies whereby stress could be reduced. There were high negative correlations between job stress and life satisfaction, and subjects reported particularly high levels of role conflict in their work. Open-ended stresses identified by subjects included: time pressure/ workload problems; difficulties with negative societal and employer attitudes to disability; problems with clients, and; personal motivation problems.

Most strategies for stress reduction that were identified were concerned with creating more effective communication and decision making processes in the organizational environment. Problems and limitations of the present study are addressed and future research directions are identified.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


International Journal of Rehabilitation Research
Homepage: https://journals.lww.com/intjrehabilres/pages/default.aspx

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0702


Informationsstand: 02.02.2004

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