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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wie ist eine effiziente Bearbeitung der neuen BK Wirbelsäulenerkrankung möglich?


Autor/in:

Hartung, Peter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Sicherheitsingenieur, 1994, Heft 4, Seite 18-23, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0300-3329


Jahr:

1994



Abstract:


Im Jahre 1993 wurden bei den Berufsgenossenschaften etwa 20.000 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit Wirbelsäulenerkrankung eingereicht, nicht zuletzt aufgrund der sehr ungenauen Aussagen zu den Möglichkeiten der Anerkennung in den Medien.

Um den Betroffenen möglichst schnell, aber auch möglichst präzise eine Mitteilung zu geben, haben die Berufsgenossenschaften ein effizientes Verfahren zur Bearbeitung der Anzeigen entwickelt. Dieses Verfahren enthält vier Schritte. Zunächst werden die rechtlichen Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit geprüft.

Im zweiten Schritt erfolgt die Prüfung der arbeitstechnischen Voraussetzungen; dazu werden an Versicherte und Unternehmen sogenannte Kurz-Ermittlungsbögen versandt (Muster ist abgedruckt) .

Im dritten Schritt des Verfahrens muss die berufliche Belastung genauer untersucht werden; dazu wurde eine standardisierte Vorgehensweise zur Ermittlung der beruflichen Belastung durch Heben und Tragen entwickelt. Dabei wird eine Gesamt-Belastungsdosis ermittelt. Übersteigt diese einen festgelegten Richtwert, so erfolgt im vierten Schritt eine medizinische Begutachtung. Das Verfahren konnte bereits erfolgreich eingesetzt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sicherheitsingenieur
Homepage: https://www.sifa-sibe.de/

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Referenznummer:

R/ZA0452


Informationsstand: 11.07.1995

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