Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Belastungen der Bildschirmarbeit sind vielfältig: Jeder Vierte leidet am Computer

Hessische Arbeitsministerin fordert Umkehr der Beweislast beim Arbeitsschutz



Autor/in:

Wolf, Franz


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

VDI-Nachrichten, 1993, Nummer 44, Seite 8, Düsseldorf: VDI, ISSN: 0042-1785


Jahr:

1993



Abstract:


Vom hessischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung wurde gemeinsam mit der Technischen Hochschule Darmstadt ein Symposium 'Bewegungsschmerz und Bildschirmarbeit' veranstaltet. Die hessische Sozialministerin fordert dort ein Umdenken im Arbeitsschutz: Bei der Novellierung des Arbeitsschutz- und Berufskrankheitenrechts sollte die Beweislast umgekehrt werden; nicht Arbeitnehmer sollten nachweisen, dass ihre Krankheit berufsbedingt ist, sondern Unternehmen und Unfallversicherungsträger sollten den Beweis antreten, dass die Krankheit keine berufsbedingte Ursache habe.

Die Diskussion um das RSI-Syndrom (Repetitive Strain Infury) spiegelte dieses Umdenken wider. Dieses Hand-Arm-Leiden tritt auf, wenn motorische Höchstleistungen an der Tastatur, hohe Konzentration am Bildschirm und lange Berufstätigkeit zusammenkommen. Prävention war ein zentrales Thema der Tagung; ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und bessere Arbeitsorganisation standen im Vordergrund.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


VDI-Nachrichten
Homepage: https://www.vdi-nachrichten.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0432


Informationsstand: 11.04.1995

in Literatur blättern