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Bibliographische Angaben zur Publikation

Patienten mit besonderen beruflichen Problemlagen in der kardiologischen Anschlussrehabilitation - eine Herausforderung für das interdisziplinäre Team

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Salzwedel, Annett; Völler, Heinz; Hadzic, Miralem [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 370-372


Jahr:

2018



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2018) (PDF | 12 MB)


Abstract:


Diskussionsgegenstand:

Vorgestellt wird eine explorative Untersuchung, welche die differenzierte Charakterisierung kardiovaskulär erkrankter Patienten und Patientinnen mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL) in der kardiologischen Anschlussrehabilitation (AR) zum Ziel hatte, um neue Anhaltspunkte zur zielgerichteten Betreuung dieser Gruppe zu gewinnen. Hintergrund ist die erschwerte berufliche Wiedereingliederung von vielen Patienten und Patientinnen mit BBPL beziehungsweise das Nichtvorliegen von adäquaten Therapieansätzen für diese Personengruppe.

Vorgehensweise:

884 Patienten und Patientinnen mit kardiologischen Ereignis unter 65 Jahren wurden in die retrospektive unizentrische Analyse eingeschlossen. In die Analyse eingeschlossen wurden soziodemografische Angaben, Diagnosen, Funktionsparameter, psychische Belastungen sowie sozialmedizinische Daten einschließlich des Status der Arbeitsfähigkeit und ärztlicher Empfehlungen bei Entlassung aus der AR. Zudem wurde die Wahrscheinlichkeit einer BBPL ermittelt. Ergebnis ist, dass 43,4 % der Patienten und Patientinnen eine BBPL aufwies, von denen nahezu alle eine subjektive negative Erwerbsprognose aufwiesen. Zudem litt diese Personengruppe häufiger an verschiedenen Komorbiditäten, wie zum Beispiel an psychischen Belastungen.

Fazit:

Patientinnen und Patienten in der kardiologischen AR mit BBPL wurden mit einer höheren Krankheitslast, geringerer körperlicher Leistungsfähigkeit wie auch insbesondere psychosozialen Belastungen assoziiert. Zudem scheint insbesondere die negative subjektive Erwerbsprognose Ausdruck eines psychosozialen Faktorengeflechts zu sein, weshalb der gezielten psychologischen Anamnese beziehungsweise Betreuung sowohl während als auch nach der AR eine besondere Bedeutung zukommt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784691


Informationsstand: 09.05.2018

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