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Bibliographische Angaben zur Publikation

Teilhabe an Arbeit - tausend Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen

Evaluation der Landesinitiative - Abschlussbericht



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landschaftsverband Rheinland (LVR) - Dezernat Soziales; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) - Behindertenhilfe-Westfalen


Quelle:

Köln, Münster: Eigenverlag, 2015, 185 Seiten


Jahr:

2015



Link(s):


Link zur Kurzfassung des Abschlussberichts (PDF | 542 KB)


Abstract:


Ein wichtiges Element, um die Inklusion in der Arbeitswelt voranzubringen und möglichst vielen Menschen mit Behinderung den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen, sind betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze - Außenarbeitsplätze der Werkstatt für behinderte Menschen vor Ort in einem regulären Unternehmen, einer Verwaltung oder Organisation.

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze
Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze sind organisatorisch, aber nicht räumlich, an eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen angebunden. Sie bieten Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes bei weiterer Betreuung und Verantwortung der Werkstatt. Neben der Begleitung erfolgt auch die Entlohnung und Versicherung der Beschäftigten weiter über die Werkstatt.

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze können als Einzel- und auch als Gruppenarbeitsplätze eingerichtet werden. Die Kooperation zwischen Arbeitgeber, Arbeitgeberin und Werkstatt wird vertraglich geregelt. Die Arbeitgeberin un der Arbeitgeber zahlen der Werkstatt für die erbrachte Dienstleistung des oder der Beschäftigten ein vertraglich vereinbartes Entgelt. Im Dezember 2014 haben im Rheinland rund 6 Prozent aller Werkstattbeschäftigten betriebsintegriert gearbeitet.

Landesinitiative zur Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderung
Im Jahr 2013 bis 2015 führten die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS) und in Kooperation mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit das Modellprojekt 'Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen / Betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte als Chance zur Inklusion auf dem Arbeitsmarkt' durch. Mit dem Modellprojekt wurde das Ziel verfolgt, die Zahl der betriebsintegrierten Berufsbildungs- und Arbeitsplätze landesweit um bis zu 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu erhöhen und somit Menschen mit Behinderung eine Beschäftigungsmöglichkeit in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zu erschließen. Mit Abschluss der Landesinitiative wurden landesweit 839 neue betriebsintegrierte Arbeitsplätze geschaffen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Homepage: https://www.lvr.de/

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Behindertenhilfe-Westfalen
Homepage: https://www.lwl.org/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7752


Informationsstand: 24.03.2020

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