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Bibliographische Angaben zur Publikation

Jahresbericht 2011 der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung


Sammelwerk / Reihe:

Lebenshilfe Jahresbericht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2012, 54 Seiten: PDF


Jahr:

2012



Link(s):


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Abstract:


[Vorwort:]
Im Jahr 2011 hat die Lebenshilfe die Weichen für die Zukunft gestellt. Sie hat ihr 20 Jahre altes Grundsatzprogramm durch eine neue, zeitgemäße Fassung ersetzt und damit ein starkes Signal in die Gesellschaft gegeben.

Der Entwurf des Grundsatzprogramms wurde durch eine Projektgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Theo Klauß erarbeitet. Diese war vom Bundesvorstand eingesetzt worden und mit Vertretern aus allen Ebenen der Lebenshilfe sowie aus Bundesgremien besetzt. In den zurückliegenden drei Jahren hatte jedes Mitglied die Möglichkeit, seine Vorschläge einzubringen: schriftlich per E-Mail oder Post, in Versammlungen, Konferenzen und Gremiensitzungen auf Bundes-, Landes- und Ortsebene. Darüber hinaus in vielen persönlichen Gesprächen mit mir und den anderen Mitgliedern des Bundesvorstands. Nach einer intensiven Diskussion mit letzten Änderungen hat die Mitgliederversammlung am 12. November 2011 das neue Grundsatzprogramm verabschiedet - mit nahezu 95 Prozent Zustimmung.

Mit dem neuen Grundsatzprogramm machen wir uns - nach dem Vorbild der UN-Behindertenrechtskonvention - auf den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft, in der die uneingeschränkte Teilhabe behinderter Menschen und ihrer Familien Wirklichkeit werden soll. Das ist oft noch Vision, aber - wie unser Fachkongress 'In der Gesellschaft' gezeigt hat - gibt es schon heute vielversprechende Ansätze. Dass Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert den Eröffnungsvortrag vor den 1.100 Kongress-Teilnehmern gehalten hat, belegt zudem, welch hohes Ansehen die Lebenshilfe in unserem Land genießt.

Das neue Grundsatzprogramm gibt nicht allein Orientierung für die Zukunft; es nimmt auch Bezug auf unsere Wurzeln. Die zentrale Rolle der Eltern kommt ebenso zum Ausdruck wie unser kompromissloses Eintreten für das Lebensrecht aller Menschen, auch der mit schwerer und mehrfacher Behinderung. Mit dem kraftvollen Ja zum neuen Grundsatzprogramm kann die Lebenshilfe mit großer Zuversicht nach vorne blicken. Für mich jedoch geht die Zeit als Bundesvorsitzender zu Ende. Bei den Vorstandswahlen
im September 2012 werde ich nicht mehr kandidieren. Doch bis dahin werde ich sicher noch manchen von Ihnen vor Ort treffen. Am Ende meiner zwölfjährigen Amtszeit werde ich weit mehr als 1.000 Besuche bei Lebenshilfe-Vereinen und -Einrichtungen absolviert haben. Die Begegnungen mit Tausenden von 'Lebenshilfe-Menschen' bleiben beeindruckende und wichtige Erlebnisse für mich.

[Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe]

Aus dem Inhalt:

- Die wichtigsten Ereignisse auf einen Blick
- Wofür steht die Lebenshilfe?
- Lebensqualität für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen
- Interessenvertretung, Recht, Sozialpolitik und Ethik
- Über Grenzen hinweg: Internationales Engagement
- Öffentlichkeitsarbeit und Informationsservice
- Institut in Form
- Der Lebenshilfe-Verlag
- Struktur der Lebenshilfe, Organe und Gremien
- Organigramm der Geschäftsstellen
- Finanzbericht
- Ausblick


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. | REHADAT-Angebote und Adressen




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe-Verlag
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV486605


Informationsstand: 16.12.2013

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