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Bibliographische Angaben zur Publikation

Jahresbericht 2010 der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung


Sammelwerk / Reihe:

Lebenshilfe Jahresbericht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2011, 54 Seiten: PDF


Jahr:

2011



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Abstract:


[Vorwort:]
Behindertengerecht ist menschengerecht. Auf diese einfache Formel kann man das für viele noch unbekannte Wort 'Inklusion' bringen. Auf dem 15. Weltkongress von Inclusion International mit dem Titel 'Rechte werden Wirklichkeit', den die Bundesvereinigung Lebenshilfe federführend vorbereitet hat, haben im Juni 2010 in Berlin 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 80 Ländern diesen Begriff mit Leben erfüllt. Fast 1.000 Menschen mit geistiger Behinderung - sogenannte Selbstvertreter - waren mit dabei! Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis - und beispielhaft für all die andere gute Arbeit, die wir im Jahr 2010 geleistet haben.

Beim Weltkongress ging es um den Abbau von Barrieren - in der Umwelt und im Umgang miteinander. Wenn jeder behinderte Mensch von Anfang an dazugehört, ob in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein oder als Nachbar, wäre das Ziel der Inklusion erreicht.

Wir können, wenn wir uns für ein Leben ohne Hindernisse einsetzen, viel für unsere Mitmenschen tun. Die abgesenkte Bordsteinkante dient der jungen Mutter mit dem Kinderwagen genauso wie dem gehetzten Manager, der mit seinem Trolley den ICE erreichen will. Integrative Wohnmodelle können beispielgebend sein für uns alle, die wir älter werden. Auch eine verständliche Sprache hilft nicht nur geistig behinderten Menschen, sich leichter zu orientieren.

In Ursula von der Leyen, der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, haben die Menschen mit Behinderung eine prominente Verbündete. Als Gastrednerin bei der Eröffnung des Weltkongresses legte sie ein deutliches Bekenntnis für die Inklusion ab. So sagte sie: 'Ich finde, alle Kinder müssen in eine Schule gehen.' Nicht allein der Unterrichtsstoff sei wichtig, sondern auch das, 'was die Kinder voneinander lernen'. Im Auftrag der Bundesregierung lud sie auf die Reise zur Inklusion ein.

Wie stark die deutsche Stimme im internationalen Konzert der Inklusion ist, zeigt die Wahl von Klaus Lachwitz, dem Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, zum Präsidenten von Inclusion International. Diese Organisation setzt sich seit 50 Jahren überall auf der Welt für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern. Unser Weltkongress in Deutschland, da bin ich mir sicher, hat ein starkes Signal zur raschen und globalen Umsetzung der Rechte von behinderten Menschen gegeben.

[Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe]

Aus dem Inhalt:

- Die wichtigsten Ereignisse auf einen Blick
- Wofür steht die Lebenshilfe?
- Lebensqualität für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen
- Interessenvertretung, Recht, Sozialpolitik und Ethik
- Über Grenzen hinweg: Internationales Engagement
- Öffentlichkeitsarbeit und Informationsservice
- Institut in Form
- Der Lebenshilfe-Verlag
- Struktur der Lebenshilfe, Organe und Gremien
- Organigramm der Geschäftsstellen
- Finanzbericht
- Ausblick


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. | REHADAT-Angebote und Adressen




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe-Verlag
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV486604


Informationsstand: 10.10.2013

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