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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Eingliederung Schwerbehinderter und Behinderter

Auswertung einer Repräsentativbefragung von Erwerbspersonen



Autor/in:

Ritz, Hans-Günther


Herausgeber/in:

Gesellschaft für Arbeitsschutz- und Humanisierungsforschung (GfAH)


Quelle:

Dortmund: Eigenverlag, 1986, 105 Seiten


Jahr:

1986



Abstract:


Das Projekt untersucht die berufliche Eingliederung Schwerbehinderter (MdE 50 Prozent und mehr), Behinderter mit MdE unter 50 Prozent) und Behinderter ohne amtliche Anerkennung unter vier Hauptaspekten:
- Schwerbehinderte und Behinderte nach Ausbildung, Berufstätigkeit und Einkommensgruppe;
- Berufsverläufe von Schwerbehinderten und Behinderten (Arbeitslosigkeit, berufliche Mobilität und ausbildungsadäquate Beschäftigung);
- Arbeitsbedingungen, insbesondere Arbeitsbelastungen und Arbeitszufriedenheit von Schwerbehinderten und Behinderten;
- Berufsfördernde Maßnahmen (Rehamaßnahmen) und berufliche Integration.

Diese Fragestellungen werden mithilfe eines von IAB und BiBB 1979 erhobenen repräsentativen Datensatzes bearbeitet.

Die Befragung umfasst etwa 30.000 Erwerbspersonen insgesamt, davon etwa 1.600 Behinderte. Die Auswertung zeigt die hohe Abhängigkeit der Behindertenquote von der demografischen Struktur der Erwerbspersonen. Sie belegt eine fortbestehende Benachteiligung der Behinderten gegenüber Nichtbehinderten, insbesondere bezüglich Einkommen und Aufstiegschancen. Es zeigen sich bei der Häufigkeit von Behinderungen nennenswerte geschlechtstypische Unterschiede. Geschlechtsspezifische Besonderheiten finden sich auch bei den jeweiligen Unterschieden zwischen Behinderten und Nichtbehinderten bezüglich Einkommensverteilung, Arbeitsbelastungen und Berufsverläufen. Unter 40-jährige Behinderte sind auch bezüglich Betroffenheit von Arbeitslosigkeit stark benachteiligt. Ein für Männer möglicher Vergleich der Zahl der erwerbstätigen Behinderten 1970 und 1979 zeigt, dass 1979 die Zahl der behinderten Männer deutlich unter der von 1970 liegt.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Gesellschaft für Arbeitsschutz- und Humanisierungsforschung mbH
Volkholz und Partner (GfAH)
Homepage: http://www.gfah.de/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4260


Informationsstand: 24.10.1990

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