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Bibliographische Angaben zur Publikation

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur selbstbestimmten Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf an der Grenze zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2009, 41 Seiten


Jahr:

2009



Link(s):


Link zu den Empfehlungen (PDF, 209 KB).


Abstract:


Der Deutsche Verein richtet sich mit den Empfehlungen an Bund, Länder, Sozialleistungsträger, Sozialleistungserbringer, Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände, aber auch an Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere auch Unternehmen des sozialen Sektors, öffentliche Betriebe und Verwaltungen, Arbeitgeberund Arbeitnehmerverbände, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern.

Mit diesen Empfehlungen möchte der Deutsche Verein einen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen leisten. Besonderes Augenmerk gilt dabei den GrenzgängernInnen zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt.

Langfristig strebt der Deutsche Verein ein einheitliches Leistungsgesetz auf der Basis des Gedankens des Nachteilsausgleichs für Menschen mit Behinderungen an, das auch die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben integriert.

Kurzfristig sind aus Sicht des Deutschen Vereins einige weniger grundlegende Gesetzesänderungen zur personenorientierten Weiterentwicklung der Leistungen erforderlich, etwa ein Leistungstatbestand für behinderte Menschen entsprechend den Möglichkeiten des § 16e SGB II; eine gesetzliche Modellklausel zur Erprobung des regelhaften Einsatzes von Mitteln der Eingliederungshilfe auf dem ersten Arbeitsmarkt; die personenzentrierte Neuorientierung des Leistungsangebots der Werkstätten sowie der Ausbau von Zuverdienstmöglichkeiten.

Zusätzlich zur personenzentrierten Ausgestaltung der Leistungen muss das Wahlrecht zwischen Tätigkeiten innerhalb und außerhalb von Werkstätten gewährleistet sein, um die tatsächliche Durchlässigkeit des Systems an der Schnittstelle zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.

Neben langfristigen Zielvorstellungen und kurzfristigen Gesetzesänderungen betont der Deutsche Verein die Verantwortung aller an der Schnittstelle zwischen Werkstätten und allgemeinem Arbeitsmarkt tätigen Akteure zu aktiver Zusammenarbeit und Vernetzung, um bereits derzeit schon mögliche Lösungen zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt umzusetzen.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV)
Homepage: https://www.deutscher-verein.de/de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3812


Informationsstand: 15.04.2009

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