in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitationsärzte als Schnittstellen-Manager in der arbeitsplatzorientierten Rehabilitation JobReha

Vortrag auf dem Siebzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 3. bis 5. März 2008 in Bremen



Autor/in:

Schwarze, Monika; Fischer, M.; Daalmann, H. H.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2008, Sonderausgabe, Seite 225-226, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2008



Abstract:


Im SGB IX sind Regeln zur Verbesserung der gegenseitigen Information und Kooperation aller an der Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung Beteiligten aufgenommen worden. Dennoch gibt es nach wie vor Kommunikationsdefizite, die wichtige Vernetzungen behindern.

Das Projekt JobReha basiert auf den Empfehlungen zur gemeinsamen Kooperation der BAR. In der Region Braunschweig-Hannover ist die Optimierung des Schnittstellenmanagements zwischen Rehabilitationsarzt und Betriebs- beziehungsweise Werksarzt das zentrale Ziel des arbeitsplatzorientierten Rehabilitationsangebotes bei Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Mit der Studie sollen Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Rehabilitationsärzten und Betriebs- und Werksärzten erfasst werden.

Hierzu wurde aus Sicht der behandelnden Reha-Ärzte ein fallbezogener Fragebogen entwickelt, der Fragen zur Praktikabilität und Akzeptanz der JobReha Maßnahmen enthält. Zusätzlich wurden Items zur Relevanz der Informationen des Betriebs- und Werksarztes für die Therapieplanung und -durchführung sowie die Erstellung des Kurzentlassungsberichts in der Rehaeinrichtung eingesetzt.

Es ergab sich, dass in 75 Prozent der Fälle die Informationen zeitnah vorliegen und weitergegeben werden. Durchschnittlich betrage der zusätzliche Aufwand für die Bearbeitung und Weitergabe der arbeitsplatzspezifischen Informationen 26 Minuten.

Diese Informationen werden von den Reha-Ärzten als mittelmäßig relevant für die Diagnostik, als relevant für die Therapieplanung und als sehr relevant für die Erstellung des Kurzentlassungsberichtes eingeschätzt.

Als zentrales Element konnte unter anderem ein zeitnaher Informationsfluss mit relevanten Unterlagen zwischen Rehabilitationsträger, Rehabilitationseinrichtung und betriebsmedizinischem Dienst erreicht werden. Die Autoren empfehlen eine Übertragbarkeit auf andere Rehabilitationseinrichtungen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV345527


Informationsstand: 11.07.2008

in Literatur blättern