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Bibliographische Angaben zur Publikation

Entwicklung eines an der ICF orientierten Instruments für die Erfassung von Aktivitäten und Partizipation bei Patienten mit psychischen Erkrankungen

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Brütt, Anna Levke; Schulz, Holger; Koch, Uwe [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 432-433, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


Nach Daten aus dem Bundes-Gesundheitssurvey 1998/99 litt im Jahr der Erhebung fast ein Drittel der deutschen an einer oder mehreren psychischen Störungen.

In einer Rehabilitationsbehandlung sollten nicht nur psychische und körperliche Symptome, sondern auch die Teilhabe des Patienten in verschiedenen Lebensbereichen im Vordergrund stehen.

Seit 2001 steht mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) ein Konzept zur Verfügung, das das biomedizinische Krankheitsmodell um die Ebenen Aktivitäten und Teilhabe sowie Umwelt- und Personenfaktoren erweitert. So können auch Beeinträchtigungen in der Lebenswirklichkeit von Patienten systematisch klassifiziert werden.

Im Rahmen des Gesamtprojekts soll ein Selbsteinschätzungsinstrument zu Aktivitäten und Partizipation für Patienten mit psychischen Erkrankungen entwickelt, psychometrisch getestet und in den Therapieprozess integriert werden. Brütt, Schulz, Koch und andere stellen in dem Artikel vor allem die Entwicklung des Instruments vor.

Bei der Entwicklung wurde zunächst Literatur analysiert, Fokusgruppen identifiziert und schließlich Expertenworkshops abgehalten. Aus der Literaturanalyse ergaben sich 1.562 bedeutungsvolle Konzepte, die den ICF-Kategorien Aktivitäten und Partizipation zugeordnet werden konnten. Die Raterübereinstimmung bei der Zuordnung war zufrieden stellend. Sowohl bei der Literaturanalyse als auch bei den Fokusgruppen zeigten sich bestimmte ICF-Kategorien für bestimmte Störungen als relevant und bestimmte Kategorien unabhängig von der Diagnose für alle Patienten relevant. Die Ergebnisse der Literaturanalyse und der Fokusgruppe werden in Expertenworkshops gegenübergestellt.

Das entwickelte Core-Set soll hinsichtlich seiner Bedeutung für die Behandlung von Patienten mit psychischen Erkrankungen kritisch diskutiert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3358X54


Informationsstand: 07.05.2009

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