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Bibliographische Angaben zur Publikation

Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung

18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation, ISSN: 0012-0018


Jahr:

2009



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Abstract:


Das Gesundheitssystem unterliegt zurzeit weitreichenden Veränderungen. Diese Neuerungen betreffen sowohl Versorgungskonzepte (unter anderem Integrierte Versorgung) als auch Finanzierung (unter anderem DRG) und Behandlungsverfahren (unter anderem Fast-Track-Chirurgie). Die Entwicklung insbesondere im Bereich der Informationstechnologie ist ein wesentlicher Treiber für Innovationen. Es ergeben sich neue Möglichkeiten für Dokumentation (unter anderem elektronische Krankenakte), Prozessoptimierung (unter anderem Behandlungspfade) und Vernetzung (unter anderem Telemedizin).

Die digitale Verfügbarkeit von patientenbezogenen Informationen, wie zum Beispiel bei der elektronischen Gesundheitskarte, wird demgegenüber auch kritisch betrachtet. Für Patientinnen und Patienten ergeben sich vielfältige Informationsmöglichkeiten. Sie können sich mittlerweile im Internet nicht nur über Behandlungsverfahren sowie Krankenhäuser und behandelnde Ärzte informieren, sondern auch in entsprechenden Portalen ihre Erfahrungen mit der Versorgung austauschen. An den informierten Patienten richten sich dementsprechend innovative Konzepte der Patientenorientierung und partizipativen Entscheidungsfindung.

Die Rehabilitation wird von den skizzierten Innovationen unmittelbar berührt. Immer kürzer werdende Verweildauern im Krankenhaus und häufigere ambulante Operationen stellen neue Anforderungen an die rehabilitative Versorgung. Integrierte Konzepte lassen die Akutversorgung und die Rehabilitation näher zusammenrücken und erfordern einen intensiven Datenaustausch. Informierte Rehabilitandinnen und Rehabilitanden haben oft nicht nur konkrete Vorstellungen über die geeignete Rehabilitationseinrichtung, sondern möchten auch in therapeutische Entscheidungen eingebunden werden.

Die Frage der Wohnortnähe wird relativiert, wenn sich Rehabilitationseinrichtungen überregional vernetzen und über internetgestützte Nachsorgeprogramme den Kontakt mit den Rehabilitanden aufrechterhalten. Das diesjährige Rahmenthema 'Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' spricht neben konzeptuellen auch technische Neuentwicklungen an. Zur Gestaltung eines patientenorientierten und nachhaltigen Rehabilitationsprozesses sind Kommunikation und Vernetzung unerlässliche Elemente.

Innovative Konzepte und Technologien tragen dazu bei, den Dialog zwischen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden einerseits und den handelnden Akteuren in der Versorgungskette andererseits zu intensivieren und die Rehabilitation als unverzichtbaren Teil eines ausdifferenzierten Gesundheitssystems weiter zu stärken.

Um die Teilnahmemöglichkeiten vor allem für Reha-Praktiker zu erweitern und den Austausch über innovative einrichtungsbezogene Konzepte beziehungsweise Modelle zu stärken, wurde die Innovationswerkstatt eingeführt.

Beim 17. Reha-Kolloquium 2008 wurden erstmalig in zwei Sessions aktuelle Konzepte der beruflichen Orientierung und der Tele-Rehabilitation anschaulich dargestellt. Deshalb hoffen wir, dass die Innovationswerkstatt auch beim 18. Kolloquium zu weiteren konzeptuellen Beiträgen anregen wird.

[Einleitung und Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Einzelne Beiträge des Kolloquiums




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Tagungsdokumentation / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3358


Informationsstand: 17.03.2009

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