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Bibliographische Angaben zur Publikation

MBOR Stufe B in der orthopädischen AHB - eine zwingende Notwendigkeit?

Poster auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Drüke, Thomas; Zander, Robert


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 510-512


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Im orthopädischen Fachgebiet zeigt sich am Beispiel der Endoprothetik eine zunehmende Diskrepanz zwischen Werbeversprechen der Prothesenhersteller:innen bzw. Aussagen der Operateur:innen ('mit dieser Prothese können sie hinterher wieder alles machen') und der von der DRV vorgegebenen Leistungsbeurteilung, die nach Hüft- bzw. Knieendoprothetik das Leistungsprofil der Rehabilitand:innen signifikant einschränkt, zum Beispiel durch Begrenzung der zeitlichen Belastungsphasen in den Körperhaltungen des Stehens und Gehens auf maximal 60 Prozent bzw. 50 Prozent.

Hieraus ergeben sich regelmäßig umfangreiche Forderungen nach konkreten Arbeitsplatzumgestaltungen oder -wechseln, zum Beispiel für Pflegeberufe sowie für viele Handwerkstätigkeiten. Vor dem Hintergrund immer jüngerer, endoprothetisch versorgter Rehabilitand:innen müssen zielgenaue Vorschläge für die von allen Seiten gewünschte schnellstmögliche Rückkehr in eine Erwerbstätigkeit schon in der AR/AHB-Phase gefunden werden. Hierfür sorgt unter anderem die MBOR Stufe B der DRV durch seine Multiprofessionalität in Beratung, Testung und Training.

Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) reduziert Fehlzeiten und verbessert die beruflichen Wiedereingliederungschancen (Bethge). Daher gehören erwerbsbezogene Behandlungsangebote mit konkreten Struktur- und Prozessanforderungen mittlerweile zum Standard in der medizinischen Rehabilitation.

Während große Einigkeit auf Seiten der Kostenträger bezüglich der Notwendigkeit und Effizienz der MBOR Stufe B für Rehabilitand:innen mit besonderer beruflicher Problemlage (BBPL) bei den Heilverfahren herrscht, werden die Anwendungsmöglichkeiten in der AHB-/AR auf Trägerseite weiterhin unterschiedlich beurteilt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x113


Informationsstand: 14.12.2020

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