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Bibliographische Angaben zur Publikation

Anforderungen von Arbeitgeber:innen an die Arbeitsmarktintegration von (teilweise) erwerbsgeminderten Arbeitnehmer:innen

Vortrag auf dem 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 2. bis 4. März 2020 in Hannover (ausgefallen)



Sammelwerk / Reihe:

Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner


Autor/in:

Hergesell, Jannis; Baur, Nina


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2020, Seite 290-292


Jahr:

2020



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2020) (PDF | 7 MB)


Abstract:


Teilweise Erwerbsminderungsrentner:innen (EM-Rentner:innen) stehen dem Arbeitsmarkt mit einem Restleistungsvermögen von 3-6 Stunden zur Verfügung, allerdings sind viele EM-Rentner:innen von Arbeitslosigkeit betroffen und besonders ein Return to Work nach längerer Erwerbslosigkeit gelingt nur den wenigsten (siehe Köckerling et al., 2019).

Diese unzureichende Arbeitsmarktintegration von EM-Rentner:innen ist exemplarisch für die Gesamtsituation gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer:innen. Denn obwohl die Konjunktur des Arbeitsmarktes, die Zunahme für erwerbsgeminderte Personen attraktiver Teilzeitarbeitsplätze sowie zahlreiche Rehabilitationsangebote eigentlich gute Voraussetzungen für eine Arbeitsmarktintegration schaffen, sind gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitnehmer:innen nach wie vor deutlich überproportional arbeitslos.

Die Gründe für diese Situation liegen demnach weniger in konjunkturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern im sozialen, alltäglichen Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Arbeitsalltag. Diese sozialen Dimensionen der Arbeitsmarktintegration, wie die Rolle integrativer 'Betriebskulturen', Konflikten zwischenbetrieblichen Akteur:innen bei der Arbeitsmarktintegration oder fehlender Rückkehrmotivation von EM-Rentner:innen, sind mittlerweile als zentraler Forschungsgegenstand erkannt (siehe Zschucke et al., 2017; Windscheid, 2019; Hergesell, 2019).

Allerdings wird bisher eine zentrale Akteur:innengruppe und deren Anforderungen an eine erfolgreiche betriebliche Arbeitsmarktintegration nur unzureichend beachtet: die Arbeitgeber:innen. Denn ausschlaggebende Voraussetzung für eine stabil-langfristige Einstellung erwerbsgeminderter Mitarbeiter:innen ist die grundlegende Bereitschaft und Befähigung der Arbeitgeber:innen, diese zu beschäftigen. Jedoch sind die Vorstellungen der Arbeitgeber:innen darüber, wie eine erfolgreiche Arbeitsbeziehung mit erwerbsgeminderten Menschen ausgestaltet sein sollte, weitestgehend unbekannt.

Die vorliegende von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderte Studie adressiert diese Lücke im Forschungsstand und fokussiert die bisher vernachlässigte Arbeitgeber:innenperspektive bei der betrieblichen Arbeitsmarktintegration.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Prävention und Rehabilitation - der Betrieb als Partner' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1496x068


Informationsstand: 30.12.2020

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