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Bibliographische Angaben zur Publikation

Integrationsfachdienste

Gemeinsame Empfehlung



Sammelwerk / Reihe:

Gemeinsame Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2016, 15 Seiten, ISBN: 978-3-9813712-7-7


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu der Gemeinsamen Empfehlung (PDF, 840 KB).


Abstract:


Gemeinsame Empfehlung nach § 113 Abs. 2 SGB IX zur Inanspruchnahme der Integrationsfachdienste durch die Rehabilitationsträger.

In Deutschland gibt es ein flächendeckendes Netz an fast 200 Integrationsfachdiensten, die durch die Integrationsämter bei freien Trägern eingerichtet sind. Diese Integrationsfachdienste beraten und begleiten behinderte, schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen mit besonderem psychosozialem Unterstützungsbedarf. Sie unterstützen auch deren Arbeitgeber bei allen Fragen rund um die Beschäftigung dieser Zielgruppen. Integrationsfachdienste - kurz: IFD - arbeiten im Auftrag der Integrationsämter und auch der Rehabilitationsträger. Insbesondere bei Menschen, die behindert, aber nicht schwerbehindert sind, sind die Rehabilitationsträger Auftraggeber der Integrationsfachdienste.

Sie stellen somit ein gemeinsames Dienstleistungsangebot von mehreren gesetzlichen Leistungsträgern dar. Durch einen niederschwelligen Zugang zum Angebot des Integrationsfachdienstes erhalten Arbeitgeber sowie behinderte oder von Behinderung bedrohte Beschäftigte frühzeitig und unbürokratisch Beratung und Hilfestellung. Die Integrationsämter finanzieren die Integrationsfachdienste aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Wird ein IFD von einem Rehabilitationsträger beauftragt, so finanziert dieser die Beauftragung aus Haushaltsmitteln. Um die Zusammenarbeit bei der Beauftragung eines IFD zu regeln, haben die Rehabilitationsträger mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen - der BIH - diese Gemeinsame Empfehlung vereinbart.

Die Gemeinsame Empfehlung unterstützt die trägerübergreifende Tätigkeit der Integrationsfachdienste: Sie zeigt auf, in welchen Fällen ein Integrationsfachdienst durch die Rehabilitationsträger beauftragt werden kann. Sie konkretisiert die Inhalte von Vermittlung und Berufsbegleitung sowie von fachdienstlichen Stellungnahmen als Entscheidungshilfe für sozialrechtliche Verwaltungsentscheidungen. Darüber hinaus legt sie Vergütungspauschalen fest, die die Rehabilitationsträger für die Inanspruchnahme der Integrationsfachdienste zahlen. Diese basieren auf einheitlichen Leistungsinhalten und vereinbarten Qualitätsstandards.

[Aus: Vorwort der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 196 SGB IX Integrationsfachdienste: Finanzielle Leistungen




Dokumentart:


Buch/Monografie / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
Homepage: https://www.bar-frankfurt.de/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0636H


Informationsstand: 20.03.2017

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