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Bibliographische Angaben zur Publikation

Der eingeschränkte Alltag: Messung von Teilhabestörungen bei Diabetes mellitus - Konstruktion eines Fragebogens

Vortrag auf dem Sechzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Mühlichen, Andreas; Barth, Alfred; Pollmann, Hartmut [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 92-93, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Der Lebensalltag eines Menschen mit Diabetes kann durch aufwendiges Krankheitsmanagement, Folgeerkrankungen, Sorgen um die Zukunft und vieles mehr belastet werden. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) definiert unterhalb der Störungsebene Funktionen des menschlichen Lebens.

Die Aktivität als Durchführung einer Handlung und die Teilhabe als das Eingebundensein in eine Lebenssituation sind zwei wichtige Zweige dieser Funktionen. Für Diabetes liegen ebenso wie auch für andere chronische Krankheiten Core-Sets mit Aktivitäten und Bereichen der Teilhabe vor, die überaus eingeschränkt sein können. Zur Messung von Teilhabestörungen und Aktivitätseinschränkungen sind konkrete Items erforderlich, um eine Aussage über die Dimension von Teilhabe und Aktivität des Betroffenen zu erhalten.

Die Studie beschäftigt sich mit der Generierung solcher Items. Das Ziel ist die Entwicklung eines selbstadministrierten Fragebogeninstruments. Laut den Autoren könne das Verfahren nützlich sein bei der Zuweisung zur Rehabilitation sowie bei der Bestimmung des Bedarfes an einzelnen Therapiemodulen.

Interviews lieferten etwa 700 Berichte über Einschränkungen im Alltag von Diabetikern und deuten auf eine hohe Anzahl von Einschränkungen im Leben von Menschen mit Diabetes hin, die in verschiedenen Lebensbereichen bestehen. Durch die Experteninterviews und mit Hilfe der Literaturrecherche wurden Kategorien im Bereich der Aktivität und Teilhabe entwickelt. Durch die Zusammenfassung ähnlicher Items und Kategorien sowie dem Ausschluss redundanter oder auf zu kleine Teilpopulationen bezogene Items wurden die Aussagen den Kategorien zugeordnet und verdichtet. Das Ergebnis ist ein erster Fragebogen mit insgesamt 77 Items in 7 Kategorien mit jeweils 5-16 Items.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL137808


Informationsstand: 24.07.2007

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