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Bibliographische Angaben zur Publikation

Medizinisch-berufliche Rehabilitation in regionaler Vernetzung - eine Projektskizze

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Kulke, Hartwig; Rosskopf, M.; Staab, Evi [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 74-76, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Grundsätzlich ist die Einbeziehung beruflich orientierter Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation an den Punkten Berufsbezogene Maßnahmen im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung oder eines Heilverfahrens (MBO), Leistungsförderung nach der Anschlussheilbehandlung (MBR) und Nahtstelle zum beruflichen Wiedereinstieg (Nachsorge, Case-Management) indiziert.

Die Durchführung berufsbezogener Belastungserprobungen wird in der Fachklinik Herzogenaurach schon während der medizinischen Rehabilitation praktiziert, medizinisch-berufliche Rehabilitationsbehandlungen sind hingegen erste in Planung.

Die Vorteile des medizinisch-beruflichen Vorgehens liegen in der Interaktivität beider Behandlungsformen. So können im Arbeitsprozess beobachtete Probleme direkt auf basistherapeutischer Ebene angegangen werden und in der medizinischen Rehabilitation Gelerntes in einem realitätsnahen Setting eingesetzt und erprobt werden.

Eine einzelne Einrichtung ist mit dem Anforderungskomplex in aller Regel überfordert. Optimal wäre die Zusammenarbeit zweier spezialisierter Institutionen, die sich auf ihrem jeweiligen Feld kontinuierlich auf den neuesten Stand der Entwicklung bringen. Zur Bewältigung der Logisitk und Organisation die dieses Modell verlangt, wurde ein differenziertes Kooperationsmodell ausgearbeitet.

Eine fachlich kompetente Nachsorge zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung ist zurzeit rahmenrechtlich nicht geregelt. Im Sozialgesetzbuch IX ist beispielsweise festgelegt, dass die stufenweise Wiedereingliederung unter ärztlicher Kontrolle stattzufinden hat. Oftmals sind jedoch Betriebs- oder Hausärzte involviert, die nicht über das nötige Fachwissen verfügen.

Aus diesem Grund werden für die Nachsorge kompetente Fachkräfte benötigt. Der Kosten wegen kann nicht in jedem Fall ein Team aus Rehabilitationsfachleuten die Eingliederung leiten. Um fachliche Hilfe zeitnah und vor Ort zu haben, wenn sie benötigt wird, hat die Fachklinik Herzogenaurach auch hierfür Strukturen erarbeitet.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Fachklinik Herzogenaurach | REHADAT-Angebote und Adressen
Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1372x26


Informationsstand: 02.06.2006

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