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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitswelt und Risiken für Rückenschmerzen

Potenziale für arbeitsweltbezogene Prävention und Gesundheitsförderung



Sammelwerk / Reihe:

Veröffentlichungsreihe der Forschungsgruppe Gesundheitsrisiken und Präventionspolitik, Band P94-205


Autor/in:

Elkeles, Thomas


Herausgeber/in:

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 1994, 118 Seiten: DIN-A4, Tab. u. Abb., Broschur


Jahr:

1994



Abstract:


Die starke Zunahme der muskuloskeletalen Erkrankungen im Allgemeinen und der Kreuz- und Rückenschmerzen im Besonderen bilden eine große Herausforderung für Prävention und Gesundheitsförderung. Die Arbeitswelt stellt einerseits einen relevanten Ort für die Entstehung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und Belastungen, andererseits einen geeigneten und günstigen Ort für die Durchführung von Interventionen zu Risikoabbau und Ressourcenförderung dar.

Der Projektbericht dokumentiert Teil A des Forschungsprojekts ' Arbeitsweltbezogene Prävention und Gesundheitsförderung am Beispiel von Rückenschmerzen - Präventionspolitische Konstellationen für Entwurf und Umsetzung zielgerichteter Interventionen' (gefördert vom Bundesministerium für Forschung und Technologie im Rahmen des Berliner Forschungsverbunds Public Health, FKZ: 07PHF01; Projektbearbeiter: Rolf Rosenbrock, Thomas Elkeles, Uwe Lenhardt).

Es arbeitet verfügbares Wissen über Risiken und Ressourcen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen beziehungsweise interdisziplinären Forschungsgebieten unter dem Gesichtswinkel auf, von welchem Wissen präventives Handeln hinsichtlich Rückenschmerzen ausgehen und worauf es sich stützen kann. Nach einer Darstellung von Kennziffern über das Ausmaß der muskuloskeletalen Erkrankungen beziehungsweise der Kreuz- und Rückenschmerzen und der Einordnung von Rückenschmerzen in ein spezifiziertes biopsychosoziales Modell von Krankheitsentstehung, -verlauf und -verhalten folgt eine Literaturstudie über Forschungsliteratur zu arbeitsweltbezogenen Einflüssen.

Vor einer Erörterung möglicher Gründe der 'Rückenschmerzepedemie' sind Ergebnisse einer eigenen empirischen Untersuchung mit den Daten des 1. Nationalen Gesundheitssurvey (N04790) dargestellt. Sie bestätigen eine Reihe von Zusammenhängen von Kreuz- oder Rückenschmerzen mit Merkmalen der sozialen Lage, der sozialen Unterstützung und mit Arbeitsbelastungen sowohl biomechanischer als auch psychosozialer Art. Abschließend wird ein fünf Handlungsfelder umfassender Interventionsrahmen für problemadäquate arbeitsweltbezogene Prävention und Gesundheitsförderung vorgeschlagen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH (WZB)
Presse- und Informationsreferat
Homepage: https://www.wzb.eu/de
Homepage: https://bibliothek.wzb.eu/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL0784


Informationsstand: 16.11.1995

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