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Bibliographische Angaben zur Publikation

Stellungnahme zur Situation und zur Rechtsstellung Behinderter in Werkstätten für Behinderte - WfB


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)


Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 1989, 12 Seiten: DIN-A4


Jahr:

1989



Abstract:


Nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) besteht in der bisherigen Entwicklung der Werkstätten für Behinderte (WfB) die Gefahr, dass der WfB-Bereich zu einem Ersatzarbeitsmarkt umfunktioniert wird, da jährlich nur 2 Prozent der Beschäftigten in den 'normalen' Arbeitsprozess überwechseln.

Ursache der minimalen Übergangsquote sei zum einen die personelle Aussonderungsspolitik in Betrieben und Verwaltungen und zum anderen die unzureichende finanzielle Förderung der WfB durch Bund und Länder. Die ungewöhnliche Benachteiligung der in WfB beschäftigten Behinderten drückt sich auch besonders gravierend in der niedrigen Entlohnung aus.

Die Vorstellungen des DGB zur künftigen Entwicklung der WfB orientieren sich vorwiegend an den Bedürfnissen der Behinderten. Die Stichworte hierfür lauten u. a.: Recht auf Arbeit - Behinderte nicht isolieren; mehr Hilfen für den Übergang aus der WfB in Betriebe und Verwaltungen; Arbeitnehmerrechte der Behinderten in WfB anerkennen und entwickeln; Arbeitsentgelt statt Taschengeld; gewerkschaftliche Betätigung der Behinderten in WfB.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Landesbezirk NRW
Homepage: https://nrw.dgb.de/

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Referenznummer:

R/GL0194


Informationsstand: 10.07.1991

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