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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D59-2016: Peer Counseling - Eine unabhängige Beratungsform von und für Menschen mit Beeinträchtigungen

Teil 2: Wirkfaktoren und Gelingensbedingungen



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Wansing, Gudrun


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 10 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


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Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

In dem zweiten Teil ihres Beitrags stellt die Autorin die untersuchten Modellprojekte und ausgewählte Ergebnisse der Evaluationsstudie zu Peer Counseling-Anlaufstellen und Beratungsangeboten im Rheinland vor. Im Rahmen der Evaluationsstudie wird die Umsetzung des Peer Counseling in zehn Anlauf- und Beratungsstellen im Rheinland untersucht, welche sich vor allem an Menschen mit kognitiven, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen richten.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen unter anderem Fragen der Umsetzung, Zielgruppen, Ergebnisse und Einflussfaktoren auf die Beratung, aus denen entsprechende Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden sollen.

Aus dem im Mai 2016 vorgelegten, zweiten Zwischenbericht gehen bereits entsprechende Hinweise für eine teilhabeorientierte Ausgestaltung der Beratung hervor: Um ein breites Spektrum an spezifischem Experten- und Erfahrungswissen anbieten zu können, solle hierbei in erster Linie eine strukturelle Vielfalt der Träger gefördert werden. Berücksichtigend, dass Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Art der Erkrankung und/oder Beeinträchtigung ein wichtiger Stellenwert in der Beratung zukomme, sei eine entsprechende Vielfalt und Verschiedenheit ebenso im Hinblick auf die Peer Counselor geboten.

Von zentraler Bedeutung sei neben einem Zugang zu Qualifizierungs- und Schulungsmöglichkeiten für einen Teil der Beraterinnen und Berater zudem die personelle Unterstützung in Beratungssituationen, die allerdings stets die Gestaltungshoheit der Peer Counselor wahren müsse. Als wesentliche Herausforderung sei indessen die Schaffung entsprechender Zugangswege für Menschen in stationären Wohneinrichtungen hervorzuheben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1659


Informationsstand: 09.12.2016

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