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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D32-2016: Peer Counseling - Eine unabhängige Beratungsform von und für Menschen mit Beeinträchtigungen

Teil 1 : Konzept und Umsetzung



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Jordan, Micah; Wansing, Gudrun


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


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Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorinnen befassen sich in ihrem Beitrag mit dem Konzept des Peer Counselings. Im ersten Teil des Beitrags gehen die Autorinnen unter anderem auf die rechtlichen Entwicklungen, Konzept und Ziele von Peer Counseling ein.

Nach dem aktuellen Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll die unabhängige Teilhabeberatung, insbesondere in Form von Peer Counseling-Angeboten, gefördert werden (§ 32 SGB IX neu). Auch die UN-Behindertenrechtskonvention verweist bereits auf die Wirksamkeit und Bedeutung dieser Methode. Durch die Verbindung von Professionalität und eigener Betroffenheit bietet sie die Möglichkeit, niedrigschwellig selbstgesteuerte Lösungs- und Bewältigungsstrategien in allen Lebensbereichen zu initiieren. Mittlerweile gibt es in Deutschland zahlreiche Peer Counseling-Angebote mit der Bestrebung nach Professionalisierung und Qualitätssicherung.

Die Autorinnen schließen mit dem Fazit, dass trotz der Vorteile dieser Beratungsform fraglich bleibe, wie sie mit den inhaltlichen Einschränkungen des § 32 SGB IX zu vereinen sei und wie einheitliche Qualitätsstandards hergestellt werden können. Im zweiten Teil des Beitrages sollen die Ergebnisse einer aktuellen Evaluationsstudie zu Peer Counseling-Angeboten im Rheinland dargestellt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1632


Informationsstand: 12.10.2016

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