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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag C1-2021: Studieren mit länger andauernden Erkrankungen - Nachteilsausgleiche in Prüfungen, Fachveranstaltung des Deutschen Studentenwerks

Teil II: Ausgleichsfähigkeit von Auswirkungen länger andauernder Erkrankungen



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge C: Sozialmedizin und Begutachtung


Autor/in:

Dittmann, Rene


Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2021, 3 Seiten: PDF


Jahr:

2021



Link(s):


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Abstract:


Fachbeiträge C - Sozialmedizin und Begutachtung:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Konzepte und Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge C behandeln Fragen der Begutachtung - unter anderem für die Gewährung von Rehabilitations- und Teilhabeleistungen, Renten oder GdB-Nachweise, die in der sozialrechtlichen Praxis oft eine wichtige Rolle spielen. Im Fokus steht außerdem die praktische Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) etwa als Assessmentinstrument.

Diskussionsgegenstand:

Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen können einen Anspruch auf Nachteilsausgleich bei der Absolvierung von Prüfungen haben, wodurch ein wirksamer Abbau von Barrieren im Studium möglich ist. Mit Verweis auf Entscheidungen aus den Jahren 1968 und 1985 werden Nachteilsausgleiche allerdings häufig ohne Einzelfallprüfung abgelehnt, obwohl es seitdem wichtige rechtliche Weiterentwicklungen gab.

Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Studentenwerk im Oktober 2020 eine digitale Fachtagung veranstaltet, um das Thema Nachteilsausgleiche für Studierende mit längeren Erkrankungen aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.

In diesem Beitrag wird über den Vortrag von Prof. Dr. Manfred O. (Arzt und Psychologe, Hochschule Mannheim) berichtet, der seine Überlegungen zur Ausgleichsfähigkeit von Auswirkungen länger andauernder Erkrankungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit vorstellte.

Er hob hervor, dass es eine Vielzahl von kognitiven Funktionen sowie eine Vielzahl von Ursachen für ihre Einschränkungen gebe und allein aus einer Diagnose keine eingeschränkte Studierfähigkeit abgeleitet werden könne. Liegt eine kognitiv eingeschränkte Leistungsfähigkeit vor, sei im Einzelfall zu prüfen, ob sie dem Erbringen von Prüfungsleistungen grundsätzlich entgegensteht.

Anderenfalls kommen formale und einschränkungsspezifische Ausgleichsmöglichkeiten in Betracht, von denen er einige vorstellt. Im Ergebnis sieht Herr O. sowohl die Hochschulen wie auch die betroffenen Studierenden in der Verantwortung geeignete Möglichkeiten zum Nachteilsausgleich zu finden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRC2101


Informationsstand: 17.03.2021

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