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07.01.2022 | IW Trends Nr. 4

Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Deckblatt IW-Trends 04/2021

Dass der soziale Zusammenhalt und das berufliche Miteinander im Betrieb für das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sehr wichtig sind, hat die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas verdeutlicht.

Die vorliegende Studie geht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 der Frage nach, welche Bedeutung ein unterstützendes und inklusives Betriebsklima auf die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten hat und welchen Stellenwert verschiedene Einflussfaktoren insbesondere für Menschen mit Behinderungen einnehmen.

zur Vierteljahresschrift IW-Trends | REHADAT-Literatur

29.12.2021 | Neues Format REHADAT-kompakt

Erste Ausgabe: Inklusionsvereinbarung

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die erste Ausgabe des neuen Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema Inklusionsvereinbarung. 
REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten. 
REHADAT-kompakt erscheint ab sofort viermal im Jahr.

Die erste Ausgabe informiert darüber was eine Inklusionsvereinbarung ist, warum sie sich lohnt, wer mit am Verhandlungstisch sitzt, wer helfen kann und was alles hineingehört. Abgerundet wird das Format durch Links zu weiterführenden Informationen.

Mit dem ersten Thema spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und die Interessenvertretung für Menschen mit Schwerbehinderungen (wie zum Beispiel Schwerbehindertenvertretung (SBV), Betriebs- oder Personalrat und Inklusionsbeauftragte) an.

Inklusionsvereinbarungen sind ein Instrument zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsleben. Unternehmen und Interessenvertretungen können konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbaren, die individuell auf den Betrieb oder die Dienststelle zugeschnitten sind.
Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen

20.12.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im nächsten Jahr finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die eineinhalbstündigen Seminare gibt es mit zwei verschiedenen Schwerpunkten:

Das Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten" vermittelt einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dabei wird z. B. gezeigt, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen Menschen mit Behinderung gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Und Sie erfahren, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Das Seminar "Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen – wichtige Bausteine für Teilhabe" gibt einen Überblick über die rechtliche Regelungen des Hilfsmittelanspruchs, Leistungsträger und Abläufe sowie praktische Beispiele der Hilfsmittelversorgung und behinderungsgerechten Arbeitsgestaltung. Außerdem zeigen Ihnen die Referentinnen, wie Sie in REHADAT die besten Ergebnisse rund um das Thema Hilfsmittel recherchieren können.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

16.12.2021 | Bundesweiter Test von Behindertenparkplätzen

36 Prozent nicht barrierefrei

Ein Mann im Rollstuhl bedient einen Kassenautomaten

Der Auto Club Euroa (ACE) hat 2021 die Barrierefreiheit von Deutschlands Parkhäusern und -plätzen getestet. Rund 800 Ehrenamtliche haben insgesamt 2.653 Parkplätze für Menschen mit speziellen Anforderungen unter die Lupe genommen.

In die Bewertung eingeflossen sind insgesamt 15 Kriterien wie die Größe und Kennzeichnung der Parkflächen, aber auch die Erreichbarkeit der Kassenautomaten, die Möglichkeit zum barrierefreien E-Laden und die Beleuchtung der Parkplätze. 

Ergebnis: Deutschlandweit sind mit 36 Prozent über ein Drittel der untersuchten Parkplätze als nicht barrierefrei durchgefallen. Knapp 40 Prozent erhielten die Note gut, während 24 Prozent der getesteten Parkflächen mit sehr gut abschnitten. 

Mehr Informationen: ACE_Behindertenparkplaetze | REHADAT-Statistik

 

13.12.2021 | REHADAT-Literatur

NEU: Erweiterte Suchmöglichkeit

Lupe

Sie suchen nach einer ganz bestimmten Veröffentlichung, sehen aber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr?

Dann nutzen Sie jetzt unsere „Erweiterte Literatursuche“ für ganz gezielte Suchanfragen. Suchen Sie mit ihrer Hilfe nach dem Titel einer Veröffentlichung, nach bestimmten Autorinnen oder Autoren, herausgebenden Institutionen & Verlagen, Beiträgen aus einer bestimmten Zeitschrift oder grenzen Sie den Erscheinungszeitraum ein.

Um die neue Suchmöglichkeit zu nutzen, wählen Sie „Erweiterte Suche“ unter der Suchleiste. Geben Sie Ihre Suchwörter in die Suchmaske ein. (Unter „Hilfe einblenden“ erhalten Sie Erläuterungen zur Bedienung der Suchmaske.) Finden Sie schnell und unkompliziert die Veröffentlichung, nach der Sie gesucht haben!

zur erweiterten Literatursuche:
Erweiterte Suche | REHADAT-Literatur

30.11.2021 | Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht

Corona bremst berufliche Teilhabe

Titelblatt Inklusionsbarometer Arbeit / Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt / 9. Jahrgang (2021)

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute haben das neue Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht. Das Barometer misst die Fort- und Rückschritte, die bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt erreicht wurden.

Das Barometer stellt heraus, dass die Corona-Pandemie erheblichen Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung hat:  so gibt es bundesweit über acht Prozent mehr arbeitslose Menschen mit Behinderung als vor der Pandemie. Außerdem erhole sich Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung langsamer als für Menschen ohne Behinderung. Damit steige weiterhin auch die Gefahr, dass noch mehr Menschen mit Behinderung in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten.

Für das Baromter werden vorhandene amtliche statistische Daten zu Menschen mit Schwerbehinderung ausgewertet. Dazu gehören u. a. die Beschäftigungsquote, die Arbeitslosigkeit, Anträge auf Kündigung und die Besetzung von Pflichtarbeitsplätzen.

Mehr Informationen: www.aktion-mensch.de/inklusionsbarometer

26.11.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Urteil: Anspruch auf höhenverstellbaren Schreibtisch
  •  Kurz erklärt: Was sind Kantenfiltergläser?
  •  Rubrik „Aktuelle Projekte“ in REHADAT-Forschung
  •  IW-Analyse: Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt
  •  BMAS-Zwischenbericht: Entgeltsystem in WfbM
  •  Jetzt online: „Talente inklusive“
  •  BIBB-Report veröffentlicht: „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“
  •  Ausgezeichnet! Vier Unternehmen erhalten Inklusionspreis der Wirtschaft
  •  Jetzt bewerben! Für Annedore-Leber- und Rudolf-Freudenberg-Preis
  •  Webseite Autismus und Arbeit – Praxishilfen für die Beschäftigung
  •  Werkstätten:Messe 2022 in Nürnberg

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

19.11.2021 | BIBB-Report veröffentlicht

Ergebnisse des Projekts „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“

Titelblatt BIBB-Report 2/2021

In einem Kooperationsprojekt erforschte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit der Universität Hamburg (UHH), Fachbereich Sozialökonomie, inwiefern sich die wahrgenommene Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt auf die individuelle Einschätzung der Befragten zu inklusionsrelevanten Themenbereichen auswirkt.

Ergebnis: Ein großer Teil der Befragten die Lücke in der Erwerbsbeteiligung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung falsch einschätzt. Gegenüber der tatsächlichen Lücke von 33,5 Prozentpunkten überschätzen Befragte ohne Behinderung im Durchschnitt die Beschäftigungslücke, während Befragte mit Behinderung die Lücke tendenziell unterschätzen.

Außerdem fand das Forscherteam heraus, dass Erwerbstätige mit Behinderung seltener einer Tätigkeit nach, die dem erlernten Beruf entspricht und dass sie sich seltener in einer Führungsposition befinden. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass ein steigender Grad der Behinderung nicht mit weniger Selbstständigkeit am Arbeitsplatz verbunden ist.

Zum BIBB-Report 2/2021: www.bibb.de

09.11.2021 | Bundesbürger überschätzen Arbeit als Ursache der Depression

Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht

Logo Deutsche Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat das 5. Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021. 

Das Deutschland-Barometer Depression zeigt u. a., dass die Rolle der Arbeit für die Entstehung von depressiven Erkrankungen überschätzt und gleichzeitig die Bedeutung der Veranlagung unterschätzt wird. Belastungen am Arbeitsplatz (95 %), Konflikte im Job/mit Kollegen (93 %) und die dauerhafte Erreichbarkeit (83 %) gelten bei den Bundesbürgern als wichtigste Ursachen für Depression.

Dass die Depression auch biologische Ursachen hat, ist dagegen weniger bekannt. So kennen nur 64 % die erbliche Komponente der Depression. Nur 57 % wissen, dass während der Depression vielfältige Hirnprozesse verändert sind. 

Mehr Informationen: www.rehadat-statistik.de

16.09.2021 | Testen erwünscht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team