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27.11.2020 | Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Der neue REHADAT-Newsletter ist online

Logo REHADAT-Newsletter: bunte Quader purzeln durcheinander

Lesen Sie, was es Neues bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gibt. In der sechsten Ausgabe 2020 finden Sie folgende Themen:

  •  Neu aufgelegt: Personalkompass Inklusion
  •  „Ich hör' wohl nicht richtig?!“ – Wissensreihe Hörbehinderung veröffentlicht
  •  Ergebnisse der REHADAT-Erhebung „Mit Rheuma im Job“
  •  Gestartet: DVfR-Befragung zu Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen
  •  Kurz erklärt: Was sind Datenbrillen?
  •  Urteil: Kein Anspruch auf Anhörung
  •  Mobil mit dem eigenen Auto – Umrüster machen es möglich
  •  Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten
  •  Kurz vorgestellt: Projekt „Leichte Sprache im Arbeitsleben“
  •  Inklusives Arbeiten im Sport: PASS liefert Informationen
  •  NRW-Programm „Schule trifft Arbeitswelt“ verlängert 

Hier können Sie den Newsletter aufrufen:  www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe/

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

26.11.2020 | REHADAT-Wissensreihe „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit einer Hörbehinderung

Ausschnitt Titelseite: 'Ich hör' wohl nicht richtig?!' mit geometrischen Formen in rosa und cyclam

Wie können Menschen mit einer Hörbehinderung möglichst gut am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt der neueste Band der REHADAT-Wissensreihe mit dem Titel „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“. Die Veröffentlichung beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit einer Hörbehinderung gestaltet werden kann und hilft, die Beeinträchtigung besser zu verstehen. 

Hochrechnungen zufolge gibt es in Deutschland acht Millionen erwachsene Menschen mit einer so gravierenden Hörbeeinträchtigung, dass eine Hörhilfe oder medizinische Behandlung notwendig ist. Eine REHADAT-Befragung von Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit ergab, dass drei Viertel von ihnen herausfordernde Hörsituationen im beruflichen Alltag erleben. Gut die Hälfte fühlt sich nicht ausreichend zum Thema „Hörbeeinträchtigung und Beruf“ informiert. Immerhin kritisierte nur ein Viertel der Befragten eine wenig unterstützende Unternehmenskultur.

Die Ergebnisse sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt kommunikationsfördernde, organisatorische und technische Lösungsansätze, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Hörbehinderung anzupassen.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen über das Thema Hörbehinderung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben, z. B. Informationen über die Arten von Schwerhörigkeit, Hörhilfen, Kommunikationsformen, den Grad der Behinderung, Arbeitsschutz und Barrierefreiheit. Ergänzt werden die Informationen durch drei Interviews aus dem beruflichen Alltag.

Die Broschüre schließt mit weiterführenden Hinweisen auf REHADAT (u. a. auf Praxisbeispiele, Hilfsmittel, Ansprechstellen, Urteile, Literaturhinweise) und externe Quellen.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Unternehmen, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe sowie die Ergebnisse der Umfrage: www.rehadat.de/presse-service/publikationen.

23.11.2020 | Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten

AOK veröffentlicht Fehlzeitenreport

Titelblatt: Fehlzeiten-Report 2020 'Gerechtigkeit und Gesundheit'

Die AOK hat ihren Fehlzeitenreport mit dem diesjährigen Schwerpunktthema "Gerechtigkeit und Gesundheit" veröffentlicht. Dazu wurden 2.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Gerechtigkeitsempfinden am Arbeitsplatz befragt und die Auswirkungen auf die Gesundheit analysiert.

Ergebnis: Beschäftigte, die sich von ihrer Führungskraft gerecht behandelt fühlen, weisen weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten auf. Diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Vorgesetzten die besten Noten für Fairness geben, kommen durchschnittlich auf nur 12,7 Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr. Dagegen weist die Gruppe der Berufstätigen, die ihren Chef als eher ungerecht wahrnehmen, im Durchschnitt 15,0 Fehltage auf.

Mehr Informationen finden Sie hier: REHADAT-Statistik: AOK-Fehlzeitenreport.

Tipp! bei REHADAT finden Sie nicht nur den aktuellen Report, sondern auch die Ausgaben der letzten 20 Jahre: REHADAT-Literatur: Fehlzeitenreports.

19.11.2020 | Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

DVfR startet Online-Befragung

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ziel der Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen: Im Zentrum steht das Erleben von (1.) Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedarf selbst. Daneben kommen aber auch deren (2.) Angehörige, (3.) Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation sowie betriebliche Akteure, (4.) Dachverbände der Dienste und Einrichtungen, (5.) Leistungs- und Kostenträger sowie (6.) Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das weitere politische Handeln der Bundesregierung und aller anderen Beteiligten für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Somit leisten alle Teilnehmenden einen Betrag zu mehr Inklusion in unserer Gesellschaft.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Hier können Sie sie aufrufen: www.dvfr.de

16.11.2020 | REHADAT-Online-Seminare im November

Berufliche Rehabilitation und Teilhabe

Gut informiert mit REHADAT, daneben ein rotes Quadrat in einem größeren blauen Quadradt

Da unsere üblichen Präsenz-Seminare im Moment nicht möglich sind, bietet REHADAT im November wieder drei  Online-Seminare an. Die Seminare beschäftigen sich mit relevanten Fragen der (beruflichen) Rehabilitation und Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Berufliche Teilhabe gestalten
(Dienstag, 24. November 2020, 10.00-11.30 Uhr)
In diesem Online-Seminare geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und  ordnen Auftrag und Ziel von REHADAT vor dem sozialrechtlichen Hintergrund von „Rehabilitation und Teilhabe“ ein. Außerdem zeigen wir anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen blinden Sachbearbeiter gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Abschließend stellen wir Ihnen vor, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
(Mittwoch, 25. November 2020, 11.00-12.00 Uhr)
Wenn aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls Hilfsmittel erforderlich werden, übernimmt bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diese in der Regel die Kosten. Hilfsmittel für die persönliche Nutzung bilden somit eine wesentliche Grundlage für eine gelungene Rehabilitation und damit auch für die Teilhabe von Menschen am sozialen und beruflichen Leben. Bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV sind einige wichtige rechtliche Grundlagen und Abläufe zu beachten, auf die wir im Online-Seminar eingehen.

Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
(Mittwoch, 25. November 2020, 14.00-15.00 Uhr)
Die Vielfalt an unterstützenden und innovativen Technologien bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht auszustatten und damit die Teilhabechancen für Menschen mit Leistungseinschränkungen zu verbessern. Sie erfahren in diesem Online-Seminar, welche technischen Hilfen einsetzbar sind und wo Sie sich einen Marktüberblick verschaffen können, wie eine behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung abläuft und wer Betriebe und Beschäftigte beraten sowie finanziell unterstützen kann.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de

30.10.2020 | 173.709 schwerbehinderte Menschen arbeitslos

Auswirkungen der Corona-Krise

Logo der Bundesagentur für Arbeit mit dem Zusatz Statistik

Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen ist von 157.523 im März auf 173.709 im Oktober 2020 angewachsen. Das waren 20.119 (13,1 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat (Oktober 2019) und 6,3 Prozent aller in Deutschland arbeitslos gemeldeten Menschen.

Allerdings ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen insgesamt im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 555.690 oder 25,2 Prozent auf 2.759.780 gestiegen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen war im Vergleich zum Anstieg bei allen arbeitslosen Menschen also erfreulicherweise prozentual geringer. 

Mehr Informationen hier: https://statistik.arbeitsagentur.de

16.10.2020 | Bessere Versorgung und mehr Prävention

Hoher Anteil neurologischer Erkrankungen

Europa-Karte, in er verschiedene Länder umrandet sind

Neurologische Erkrankungen stellen in der EU die dritthäufigste Ursache von Behinderungen und vorzeitigen Todesfällen dar. In Europa und auch in Deutschland sind fast 60 Prozent der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Das vermeldet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und fordert von der Gesundheitspolitik, die Versorgungsstrukturen entsprechend zu stärken und Präventionsprogramme auf den Weg zu bringen. Denn die Zahlen zeigten auch, dass eine gute neurologische Versorgung wirksam ist und die Zahl der verlorenen Lebensjahre für jeden einzelnen Patienten reduzieren kann. 

Mehr Informationen finden Sie hier: http://not-online.de

12.10.2020 | Erfolgsfaktor Information

Ergebnisse der REHADAT-Befragung „Mit Rheuma im Job“

Tortendiagramm zur Aussage 'Ich fühle mich insgesamt gut im Job integriert' 45% stimmen voll zu, 39% stimmen eher zu, 13% stimmen eher nicht zu und 3% stimmen gar nicht zu

In Deutschland haben zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung, also etwa 1,5 Millionen Menschen, eine entzündlich rheumatische Erkrankung. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter.

Die berufliche Situation von Menschen mit dieser Rheumaform ist bisher jedoch nur wenig erforscht. Daher hat REHADAT mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga, der Selbsthilfeorganisation Rheumaerkrankter, eine Befragung zur Arbeitssituation von Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen durchgeführt.

Erfreuliches Ergebnis für den Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober: Der Großteil der Befragten kann seiner beruflichen Tätigkeit weitestgehend uneingeschränkt nachgehen und fühlt sich insgesamt gut im Job integriert. Zwei Drittel nehmen ein unterstützendes Klima in ihrem Betrieb wahr. Nachholbedarf gibt es in Bezug auf Information und Kommunikation: 36 Prozent fühlen sich unzureichend zum Thema „Beruf“ im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung beziehungsweise Behinderung informiert. 

Das sind die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • 84 Prozent der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
  • 71 Prozent können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
  • 68 Prozent geben an, dass im Betrieb ein unterstützendes Klima herrscht.
  • 31 Prozent fühlen sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.

Mehr Informationen zur Befragung, zu den Einzelergebnissen und zum Fazit können Sie hier downloaden: www.rehadat.de.

06.10.2020 | Psychische Erkrankungen überholen Atemwegserkrankungen

Fehlzeiten-Report veröffentlicht

Titelblatt: Fehlzeiten-Report der AOK für 2019

Die AOK hat ihren jährlichen Fehlzeitenreport veröffentlicht: zu Grunde liegen die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen aus 2019 von 14,4 Mio. erwerbstätigen AOK-Mitgliedern.

Sechs Krankheitsarten dominieren das Fehlzeitengeschehen: Mehr als ein Fünftel der Fehlzeiten ging auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen (22,4 %) zurück, danach folgten psychische Erkrankungen (11,9 %), Atemwegserkrankungen (11,8 %) und Verletzungen (10,8 %) sowie Erkrankungen des Kreislaufsystems und der Verdauungsorgane (5,4 bzw. 4,6 %).

Die psychischen Erkrankungen sind damit in diesem Jahr zum ersten Mal an die zweite Stelle gerutscht, noch vor die Atemwegserkrankungen.

Seit 2008 haben die Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 67,5 % zugenommen. Im Jahr 2019 wurden erneut mehr Fälle aufgrund psychischer Erkrankungen (5,4 %) als aufgrund von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen (3,7 %) registriert. Die durchschnittliche Falldauer psychischer Erkrankungen war im Jahr mit 27 Tagen je Fall mehr als doppelt so lang wie der Durchschnitt mit zwölf Tagen je Fall im Jahr 2019.

Mehr Informationen finden Sie hier:  www.rehadat-statistik.de

29.09.2020 | Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Der neue REHADAT-Newsletter ist online

Logo REHADAT-Newsletter: bunte Quader purzeln durcheinander

Lesen Sie, was es Neues bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gibt. In der fünften Ausgabe 2020 finden Sie folgende Themen:

  • REHADAT-Gute Praxis online
  • Kurz erklärt: Was ist ein Bildschirmlesegerät?
  • Hilfsmittel weltweit: Neuer EASTIN-Film online
  • Online-Seminare mit Corona-Bezug
  • Urteil: Keine Kostenübernahme für elektronischen Postwagen
  • Alles zum Thema Recht: Aktion Mensch bündelt Informationen
  • Inklusion als Chance in 1.900 Unternehmen
  • Beste Beispiele prämiert – Inklusionspreis 2020
  • BA analysiert Arbeitsmarkt 2019 für Menschen mit Behinderung
  • Welche Folgen hat Corona für Menschen mit Behinderungen? DVfR steuert Konsultationsprozess
  • BAR-Arbeitshilfe: Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Krebs
  • Beratungslandkarte des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes

Hier können Sie den Newsletter aurufen:  www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe/

Wir wünschen eine interessante Lektüre!