News

20.10.2025 | Berufliche Reha für Menschen mit Behinderungen erfolgreich

Neuer IAB-Kurzbericht

Die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Behinderungen nach einer beruflichen Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Dies zeigen Analysen mit Daten der Bundesagentur für Arbeit, die das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in einem neuen Kurzbericht veröffentlicht hat. 

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:

  1. Berufserfahrene Menschen mit Behinderungen werden durch die berufliche Rehabilitation bei der Bundesagentur für Arbeit sowohl beim Verbleib im Beruf als auch beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt.
  2. Die Zahl der Geförderten sinkt seit einigen Jahren deutlich, dadurch verändert sich die Struktur der Teilnehmenden.
  3. Immer weniger Frauen und immer weniger Personen aus dem Leistungsbezug werden im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung gefördert.
  4. Die größte und stetig wachsende Gruppe stellen Menschen mit Behinderungen des Stütz- und Bewegungsapparates; weiterhin haben viele Geförderte psychische Erkrankungen.
  5. Die Zahl derjenigen, die direkt aus der Erwerbstätigkeit in die berufliche Rehabilitation kommen, steigt, die Zugänge aus einem Leistungsbezug hingegen sinken.
  6. Immer häufiger nehmen Menschen nach Ende der Rehabilitation eine Erwerbstätigkeit auf oder sie können auf ihrem ursprünglichen Arbeitsplatz verbleiben.
  7. Menschen mit psychischen Behinderungen sind im Vergleich zu anderen seltener beschäftigt; sie haben aber auch schlechtere Startbedingungen.

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02.10.2025 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

 

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Inklusionsvereinbarung erstellen: App REHADAT-IV aktualisiert
  • EuGH-Urteil: Diskriminierungsschutz für Eltern behinderter Kinder
  • Wie wirkt sich CED auf das Arbeitsleben aus?
  • Neue REHADAT-Rubrik jetzt auch auf Englisch
  • Aus Sicht der Betriebe: Was es braucht, damit Inklusion besser gelingt
  • Neuer Online-Ratgeber „Präventionsguide Psyche"
  • Neue REHADAT-Online-Seminare
  • A+A – Messe und Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
  • Save the Date! Neuer Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben in Leipzig

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
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23.09.2025 | Das war die REHACARE 2025!

Vielen Dank für Ihren Besuch!!

Wir blicken zurück auf inspirierende Tage voller spannender Begegnungen, Innovationen und wichtiger Impulse für Inklusion, Barrierefreiheit und Assistenztechnologien.

Besondere Besuche am Stand: Staatssekretär Matthias Heidmeier vom MAGS NRW und die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen NRW.

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen, Besuchern, Ausstellerinnen und Ausstellern für die großartige Atmosphäre und den regen Austausch! 
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19.08.2025 | REHADAT-Erklärvideos

Video: „Mit CED im Arbeitsleben“

REHADAT führte im Jahr 2023 eine Online-Befragung zum Thema „CED im Arbeitsleben“ durch. Der Großteil der befragten Personen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, gab an, sich bei der Arbeit durch CED-Symptome beeinträchtigt zu fühlen.

Das Video präsentiert die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage.

Link zum Video: 'CED im Arbeitsleben'
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24.06.2025 | Jetzt anmelden: Neue REHADAT-Seminartermine

Wichtige Bausteine für Teilhabe: Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen

Hilfsmittel können bei einer Behinderung, einer plötzlichen Erkrankung oder einem Unfall eine wertvolle Unterstützung sein. Die Vielfalt an Hilfsmitteln und Technologien bietet eine wichtige Grundlage für die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben. Häufig stellen sich jedoch viele Fragen: Welche Hilfsmittel gibt es? Wen kann man ansprechen? Wer finanziert Hilfsmittel für den Alltag oder Beruf?

Im Seminar gehen wir zunächst auf die Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ein. Anschließend zeigen wir wichtige Aspekte der behinderungsgerechten Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen auf.

Das kostenfreie Seminar ist für die Weiterbildung von „Certified Disability Management Professionals“ (CDMP) mit zwei Stunden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) anerkannt.

Neue Termine für die Online-Hilfsmittelseminare: 

  • 30. Juli 2025, 10 – 12 Uhr
  • 24. September 2025, 10 – 12 Uhr

Hier können Sie Details nachlesen und sich anmelden:  www.rehadat.de/aktuelles/seminare

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13.05.2025 | Bundesteilhabepreis 2025

Vorbildliche Projekte der digitalen Teilhabe

Zum sechsten Mal wurde am 12.05.2025 der Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der jährlichen Inklusionstage überreichte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, den drei Preisträgerinnen und Preisträgern eine Urkunde. Der Wettbewerb zum Thema „DIGITALISIERUNG INKLUSIV – digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bildung und Arbeit“ zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen, dass digitale Teilhabe möglich ist. Es sind gute Ideen, die bei ihrer Entwicklung stets Menschen mit Behinderungen mit einbezogen haben. Neue, barrierefreie Orte der Bildungsarbeit wurden geschaffen – und eine App, die die Nutzenden zum Mitmachen einlädt. Auf diese Weise kann auch Digitalisierung inklusiv werden.“

Die Preisträger des Bundesteilhabepreises 2025 sind:

  1. Preis: Projekt: PIKSL Labor Düsseldorf
    In diesem öffentlichen, inklusiven Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderungen beantwortet ein inklusives Tandem Fragen der Besucherinnen und Besucher rund um das Thema Digitalisierung. https://piksl.net/standorte/duesseldorf/
  1. Preis: Projekt: bvkm aktiv – eine App für Menschen mit Behinderung
    Die kostenfreie App „bvkm aktiv“ ermöglicht Menschen mit Behinderungen direkten, selbstbestimmten Zugang zu Informationen und interaktiven Beteiligungsangeboten.
    https://leichte-sprache.bvkm.de/topics/der-bvkm-hat-eine-app/
  1. Preis: Projekt: Mobiles Medienlabor – Medienbildung für Alle
    Der „Medienbus“  ist eine mobile Medien-Lern- und Hilfe-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Unterstützungsbedarf, die im ländlichen Raum leben.
    https://medien-bus.de

Informationen zum Bundesteilhabepreis finden Sie auf www.bundesteilhabepreis.de

06.05.2025 | REHADAT auf der REHAB 2025

Vom 22. bis 24. Mai in Karlsruhe

Vom 22. bis 24. Mai 2025 dreht sich auf dem barrierefreien Messegelände in Karlsruhe alles um Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion – und wir sind mit dabei!

Auf der Messe erwarten Sie:

  • über 400 Ausstellende aus 16 Ländern
  • neueste Hilfsmittel, Assistenztechnologien & Mobilitätslösungen
  • Austausch für Fach- und Privatbesuchende.

Sie finden uns in Halle 2 am Stand E18 – mit Infos rund um berufliche Teilhabe, Barrierefreiheit und Unterstützungsangebote aus den REHADAT-Portalen.

Mehr Infos: REHAB Karlsruhe: Die Fachmesse für Rehabilitation und Pflege

30.04.2025 | Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen

April 2025

Menschen mit Behinderungen zählen für die Bundesagentur für Arbeit zu den besonders förderungsbedürftigen Personen. Daher richtet sie in ihren Statistiken ein besonderes Augenmerk auf diese Personengruppe und veröffentlicht jeden Monat die Arbeitslosenzahlen schwerbehinderter Menschen:

  • Im April 2025 waren 182.870 schwerbehinderte Menschen arbeitslos, das waren 5 % mehr als im Vorjahresmonat (April 2024: 173.770).
    • Davon waren 88.670 Personen 55 Jahre und älter.
    • 84.870 hatten eine betriebliche/schulische Ausbildung.
  • 2024 waren im Jahresdurchschnitt 175.236 schwerbehinderte Menschen arbeitslos.

Mehr Informationen (aktuelle Zahlen und Jahresanalysen): Arbeitslosigkeit | REHADAT-Statistik
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15.04.2025 | Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

BA veröffentlicht Zahlen für 2023

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2023 veröffentlicht.

2023 gab es in Deutschland 180.000 beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber – davon haben 70.000 ihre Beschäftigungspflicht vollständig erfüllt, 64.000 teilweise erfüllt und 47.000 Unternehmen haben keine schwerbehinderten Menschen beschäftigt.

Insgesamt waren 1,1 Mio. anrechenbare Personen in Beschäftigung: davon 913.000 schwerbehinderte Menschen, 202.000 gleichgestellte Menschen und 8.000 Menschen in Ausbildung.

Die Beschäftigungsquote lag bei den Arbeitgebern mit 60 und mehr Arbeitsplätzen bei 4,7 % (private Arbeitgeber: 4,2 %, öffentliche Arbeitgeber: 6,1 %).

Mehr: Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen | REHADAT-Statistik
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21.03.2025 | Neuer Datenbericht veröffentlicht

Teilhabe an Arbeit im LVR-Gebiet

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat einen neu konzipierten Datenbericht zu den Leistungen im Bereich der Teilhabe an Arbeit im Jahr 2023 veröffentlicht. Enthalten sind Kennzahlen zu Fallzahlen und Finanzaufwand bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sowie bei den Instrumenten zur Förderung von Werkstatt-Alternativen .

Dem Bericht zufolge ging die Zahl der Leistungsberechtigten in Werkstätten auf knapp 34.500 Leistungsberechtigte zurück. Dieser Fallzahlrückgang um 444 Personen ist auf eine wachsende Zahl an Abgängen aus den WfbM zurückzuführen, während die Zahl der Zugänge in 2023 stagnierte. 122 Leistungsberechtigte konnten 2023 von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln. 

Während die Zahl der Werkstatt-Beschäftigten leicht sank, stiegen die Kosten pro Fall 2023 deutlich an: um 9,5 Prozent auf 23.049 Euro. Gründe sind die hohen Tarif- und Sachkostensteigerungen sowie die Entwicklung der Fahrtkosten. Ein weiterer Aspekt ist der Bedarf an Zusatzpersonal aufgrund von Hilfebedarfssteigerungen. 

Als neues Instrument wurden 2017 die sogenannten Anderen Leistungsanbieter vom Bundesgesetzgeber eingeführt. Deren Zahl wächst auf niedrigem Niveau: Sieben Anbieter beschäftigten Ende 2023 insgesamt 49 Leistungsberechtigte. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Menschen mit einem Budget für Arbeit: 312 Leistungsberechtigte erhielten eine Förderung der Eingliederungshilfe für ihre Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Diese und weitere Ergebnisse finden Sie hier: Vorlage Nr. 15/2912 | LVR
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