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01.10.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neues REHADAT-Erklärvideo zum Grad der Behinderung
  • Testen erwünscht für REHADAT-Hilfsmittelfinder
  • Urteil: Anspruch auf teurere Hörgeräte bestätigt
  • Kurz erklärt: Was ist ein DAISY-Player?
  • Sammlung Inklusionsvereinbarungen frisch aktualisiert
  • Aktuelle Forschungsprojekte gefördert durch das BMAS
  • Neue Broschüre Inklusionsbeauftragte
  • Kobot unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte
  • Benachteiligung verboten! 15 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Studie zum Studienabbruch mit Behinderung
  • DVfR-Kongress zum Thema Hilfsmittel im November
  • Tipp: REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

16.09.2021 | Testen erwünscht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

17.08.2021 | Studienabbruch mit Behinderung

Uni Kassel startet Studie

Ein Mensch in einem elektrischen Rollstuhl in einen  Hörsaal

Wieso brechen Studierende mit Behinderung oder chronischen Krankheiten häufiger ihr Studium ab? Welche Präventionsmaßnahmen greifen bereits? Und welche weiteren Maßnahmen und Nachteilsausgleiche könnten helfen? Eine neue Studie der Universität Kassel, die im Verbund verschiedener Fachgebiete entsteht, widmet sich diesen Fragen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 583.000 Euro gefördert.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren die Wirksamkeit des Nachteilsausgleichs bei Prüfungen, von psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung, behinderungsbezogenen Sozialleistungen und sozialen Netzwerken von Studierenden auf den Studienerfolg bzw. Studienabbruch.

Für die Studie sollen Ende des Wintersemesters 2021/2022 alle knapp 25.000 Studierenden der Universität Kassel befragt werden. Eine zweite Befragung ist zu einem weiteren Messzeitpunkt geplant. Parallel dazu läuft drei Jahre lang eine rechts-soziologische Analyse.

Mehr Informationen: www.uni-kassel.de

 

 

09.08.2021 | Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion

REHADAT-Studie veröffentlicht

Titelblatt IW-Trends 2/2021 Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusions

Mehr als die Hälfte der Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren ist erwerbstätig. Ein wichtiger Maßstab für eine erfolgreiche Inklusion in die Arbeitswelt ist neben der Erwerbstätigenquote das Gefühl, sich am Arbeitsplatz gut integriert zu fühlen. Dies trifft auf knapp 84 Prozent der befragten Beschäftigten mit Behinderungen zu. 

Dies ist ein zentrales Ergebnis einer empirischen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die auf Basis der Antworten von knapp 1.300 Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie Hör- und Sehschädigungen in drei REHADAT-Befragungen erstellt wurde.

Der Beitrag geht darüber hinaus der Frage nach, welchen Einfluss technische und organisatorische Arbeitsanpassungen, die Inanspruchnahme von Unterstützung von Personen innerhalb oder außerhalb des Betriebs, die Informiertheit der Betroffenen und das empfundene Betriebsklima auf die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen haben, sich in der Arbeitswelt gut integriert zu fühlen. 

Zum IW-Trends 2/2021 „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion”: www.iwkoeln.de

15.07.2021 | Wie leben Menschen mit und ohne Behinderungen?

EU-Datenvergleich veröffentlicht

Logo der Europäischen Kommission – ein Kreis aus gelben Sternen auf blauem Grund

Die Europäische Kommission hat Daten von Menschen mit und ohne Behinderungen verglichen (in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Armut, und Gesundheit) und in einem Bericht veröffentlicht: "European comparative data on Europe 2020 and persons with disabilities | Labour market, education, poverty and health analysis and trends".

  • In 2018 waren in den 27 EU-Staaten z. B. 50,8 % der Menschen mit Behinderungen zwischen 20 und 64 erwerbstätig – im Vergleich dazu waren es 75,0 % der Menschen ohne Behinderungen.
  • Die Arbeitslosenquote lag bei Menschen mit Behinderungen bei 18,6 %, bei Menschen ohne Behinderungen lag sie bei 8,8 %.
  • 62,4 % der Menschen mit Behinderungen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (beschäftigt oder arbeitslos) – die Quote bei bei den Nicht-Behinderten lag bei 82,2%.

Hier können Sie den Bericht aufrufen: https://ec.europa.eu

05.07.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im September finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die einstündigen Seminare geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Arbeitsgestatlung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

29.06.2021 | Neue REHADAT-Publikation erschienen: „Ich brenne für meine Arbeit“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit entzündlichem Rheuma

Titelblatt der REHADAT-Broschüre „Ich brenne für meine Arbeit“

Wie Menschen mit verschiedenen Rheuma-Erkrankungen ihren beruflichen Alltag meistern können, erklärt die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe mit dem Titel „Ich brenne für meine Arbeit“. Die Veröffentlichung informiert über diese Erkrankungsformen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung. 

In Deutschland leben etwa 1,5 Millionen Menschen mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung – viele davon im erwerbsfähigen Alter. Die neueste REHADAT-Wissensreihe informiert zu entzündlichem Rheuma mit Fokus auf das Arbeitsleben – entlang der Krankheitsbilder Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Systemischer Lupus Erythematodes. Diese Erkrankungen verlaufen meist chronisch und werden durch entzündliche Prozesse im Körper aufgrund von Autoimmunreaktionen hervorgerufen. 

Der neue Leitfaden „Ich brenne für meine Arbeit“ gibt Anregungen und viele praktische Hilfestellungen zur Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit chronisch entzündlichem Rheuma. Auch diese Ausgabe der Wissensreihe gibt wieder einen Überblick über Krankheitsbilder und -verläufe, Therapien, Grad der Behinderung, Förderleistungen, Arbeitsorganisation, technische und personelle Maßnahmen, Hilfsmittel und Wiedereingliederung. Ein „Fahrplan für die Praxis“ dient Unternehmen als Checkliste, die passenden Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung zu ermitteln.

Einblicke in die Arbeitswelt geben verschiedene Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen, deren berufliche Inklusion gelungen ist.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Unternehmen, Beschäftigte mit Rheuma sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen beteiligt sind. Die Broschüre wurde mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga erstellt.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen.

Kontakt: Mareike Decker, Tel. 0221 4981-806, E-Mail: decker@iwkoeln.de

21.06.2021 | Großer Bereich in Leichter Sprache

REHADAT-Literatur: Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe

Startseite REHADAT-Literatur: eine junge Frau liest ein Buch

Das umfangreichste der 14 REHADAT-Portale hat eine grundlegende Überarbeitung erfahren und ist jetzt mit vermehrten Inhalten, neuen Funktionen und für alle Bildschirme optimiert online: www.rehadat-literatur.de.

Neu im Portal ist der Bereich „Leichte Sprache“, in dem Texte, die in Leichter Sprache verfasst wurden, thematisch sortiert, bebildert und leicht verständlich beschrieben werden – derzeit knapp 500 Publikationen.

REHADAT-Literatur bietet Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen, mit vielen Verlinkungen zum direkten Download. Aktuell verweisen mehr als 35.000 Literaturinformationen auf Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Forschungsberichte, Dokumentationen, Broschüren und Ratgeber.

Alle Veröffentlichungen sind thematisch sortiert, beispielsweise nach Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderungen, Rehabilitation und Teilhabe, Recht und Gesetz, Barrierefreies Leben sowie statistische Analysen und Berichte.

Zu jeder Veröffentlichung gibt es die bibliografischen Informationen sowie eine Inhaltsangabe. Ein Drittel der Veröffentlichungen ist direkt über einen Link als „Online-Publikation“ aufrufbar.

REHADAT-Literatur wird laufend aktualisiert und ergänzt. Jährlich kommen rund 1.500 neue Titel hinzu. Zum Stöbern laden die Kategorien „Neu im Portal“ und „Literaturempfehlungen“ ein.

„Unser Literatur-Portal bietet einen umfassenden Überblick über Veröffentlichungen zum Thema berufliche Teilhabe. Besonders freuen wir uns, den neuen Bereich in Leichter Sprache anbieten zu können, weil davon noch mehr Menschen mit Behinderungen profitieren”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-literatur.de.

Kontakt: Maisun Lange, Tel.: 0221 4981-808, E-Mail: lange@iwkoeln.de 

15.06.2021 | Auto fahren mit Behinderungen: Technik macht es möglich

Neues Informationsportal online: REHADAT-Autoanpassung

Startseite REHADAT-Autoanpassung: eine junge Frau im Rollstuhl öffnet die Fahrertür eines Autos

Die eigene Mobilität ist wichtig für ein selbstständiges Leben und die berufliche Teilhabe. Hierzu gehört auch die individuelle Nutzung des Autos, um beispielsweise den Arbeitsplatz täglich erreichen zu können. Menschen mit körperlichen Einschränkungen benötigen oftmals technische Anpassungen an ihren Fahrzeugen, um sie sicher bedienen zu können.

Das neue Portal REHADAT-Autoanpassung gibt einen Überblick über spezialisierte Fahrschulen und Umrüstbetriebe in Deutschland.  Ein Suchfilter nach Ort, Umkreis oder nach speziellen Dienstleistungen erlaubt eine regionale und zielgerichtete Eingrenzung. Praktische Hinweise zu Fahrzeugumrüstungen, Führerschein und Fahrerlaubnis, Fördermöglichkeiten und Tipps zum Fahren im Straßenverkehr runden das Angebot ab. 

Vernetzt sind die Inhalte mit weiterführenden Informationen aus anderen REHADAT-Portalen wie beispielsweise zu Fahrzeugtechnik, Literatur, Praxisbeispielen aus der Arbeitswelt, Beratungsstellen und Gerichtsurteilen.

„Wir freuen uns, dass wir das Portal Autoanpassung bei REHADAT anbieten können. Individuelle Mobilität ist für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von großer Bedeutung”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-autoanpassung.de

Kontakt: Patricia Traub, Tel.: 0221 4981-801, E-Mail: traub@iwkoeln.de 

11.06.2021 | Treppen, Formulare, Internetseiten

Aktion Mensch untersucht Barrieren im Alltag

Ein Rollstuhlfahrer fährt auf einer Rampe nach oben

Barrieren im Alltag schränken die Lebensführung ein – und das betrifft nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch weite Teile der Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Befragung über die Wahrnehmung und Einschätzung von Barrieren, die Ipsos im Auftrag von der Aktion Mensch durchgeführt hat. Hierzu wurden mehr als 5.000 in Deutschland lebende Menschen mit und ohne Behinderung oder chronischer Erkrankung im Alter ab 16 Jahren befragt.

Lesen Sie dazu mehr bei REHADAT-Statistik: AktionMensch_BarrierenImAlltag | REHADAT-Statistik