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28.11.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Sag ich’s oder sag ich’s nicht? im REHADAT-Podcast
  •  Urteil: Selbstbestimmte Auswahl von Hilfsmitteln gestärkt
  •  REHADAT-kompakt: Hilfsmittel für den Beruf – wer zahlt wann?
  •  Schneller Einstieg für SBV: REHADAT kurz und bündig
  •  Die wichtigsten Inhalte von REHADAT-Talentplus in Leichter Sprache
  •  Lesetipp: Aktuell geförderte Projekte und Studien
  •  Stellungnahme zum BGG: Mehr Forschung zu Frauen mit Behinderungen
  •  Neuer Weg-Weiser in Leichter Sprache zu Bildung und Ausbildung
  •  Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer Mobilität
  •  Innovatives Curriculum durch Erfahrungen von Usern mit Behinderungen
  •  Weiterbildung „Prävention und Employability“
  •  Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis 2023
  •  Erfurter Erklärung fordert mehr Anstrengungen für inklusiven Arbeitsmarkt
  •  Neue Termine für REHADAT-Online-Seminare
  •  Der REHADAT-Adventskalender – Lernen Sie uns kennen!
  • Folgen Sie uns auf Social Media! Jetzt auch auf Instagram! 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe
(Br)

24.11.2022 | Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz

OECD veröffentlicht Studie

Ausschnitt Titelblatt der OECD-Studie

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersucht in ihrem aktuellen Bericht die Situation von Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz in zehn ihrer 38 Mitgliedsländer (Australien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Korea, Neuseeland, USA und Vereinigtes Königreich). 

Ein Ergebnis: Fast die Hälfte der Beeinträchtigungen und Behinderungen (47,4 %) entstehen bei Menschen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) in den OECD-Ländern durch Erkrankungen wie Krebs oder Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Diese entstehen vor allem durch ungesunde Verhaltensweisen wie Rauchen, wenig Bewegung, schlechte Ernährung und übermäßigen Alkoholkonsum. 

In allen zehn untersuchten Ländern sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, Arbeitsplatzanpassungen für Beschäftigte mit Behinderungen vorzunehmen. Aber nur in Deutschland und im Vereinigten Königreich bieten die Arbeitgeber ihren Beschäftigten ein Modell zur allmählichen Wiedereingliederung in das Arbeitsleben an.

zur Studie: Promoting Health and Well-being at Work : Policy and Practices | OECD Health Policy Studies

zu weiteren Veröffentlichungen der OECD | REHADAT-Literatur
(Fl, Br, ML)

03.11.2022 | Zu viele Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigung

Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer Mobilität

Grafik: Uhr und vier Rollstuhlfahrende, eine vergrößert, 26 %. Schrift: Mehr als jeder vierte Mensch mit Beeinträchtigung empfindet den Zeitaufwand für seine Wege als zu hoch.

Die Aktion Mensch hat die erste umfassende Studie zum Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland vorgelegt. Ergebnis ist, dass Menschen mit Beeinträchtigung schlechter gestellt sind als Menschen ohne Beeinträchtigung. Gründe sind mangelnde Barrierefreiheit, fehlende Angebote sowie hoher Kosten- und Zeitaufwand.

Für die Studie befragte die Aktion Mensch 1.000 in Deutschland lebende Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung ab 16 Jahren. Es wurden sechs Dimensionen von Mobilität beleuchtet: Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Zeit und Kosten, Soziale Aspekte, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. 

Mehr dazu: Inklusionsbarometer Mobilität | REHADAT-Statistik
(Br)

26.10.2022 | Gemeinsam Barrieren abbauen

Teilhabe & Inklusion – der REHADAT-Podcast

In der zweiten Episode von "Teilhabe & Inklusion“ geht es um unsichtbare Erkrankungen und Behinderungen und darum, wie Betroffene im Arbeitskontext mit ihnen umgehen. Menschen, deren Beeinträchtigungen für andere nicht sichtbar sind, können eigenständig darüber entscheiden, ob sie diese im Arbeitsleben offenlegen oder nicht.

Ob es auf die Frage "Sag ich’s oder sag ich’s nicht?“ eine eindeutige Antwort gibt und was Führungskräfte als auch Kolleginnen und Kollegen tun können, um bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, thematisiert Rufus mit seinen Gästen der Universität zu Köln, Frau Prof. Dr. Niehaus und Frau Dr. Jana Bauer. Beide sind in der Leitung des Projekts "Sag ich’s? Chronisch krank im Job“, dessen zentrales Instrument ein Selbsttest für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit chronischen Erkrankungen ist.

Die neue und alle weiteren Episoden sowie dazugehörige Transkripte finden Sie unter www.rehadat.de.

Abonnieren Sie uns bei SpotifyApple Podcasts, deezer, amazon music oder podcast.de.

Es gibt komplexe Themen verständlich aufbereitet. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. 

24.10.2022 | Besser mit Schwerbehindertenvertretung

DGB untersucht Arbeitsbedingungen in Betrieben

Ausschnitt Titelblatt:

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat im Rahmen des DGB-Index Gute Arbeit die Arbeitsbedingungen in Betrieben mit und ohne Schwerbehindertenvertretung (SBV) untersucht. Befragt wurden 6.407 Beschäftigte – aus allen Branchen, Berufen, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen, Betriebsgrößen und Beschäftigungsverhältnissen. 

Die Auswertung verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit der SBV für die Arbeitsbedingungen schwerbehinderter Menschen ist: Wo eine SBV existiert wird die Arbeitssituation von Menschen mit Behinderung in der Regel deutlich besser bewertet als ohne SBV. Dies gilt u.  a. für die Weiterbildungsmöglichkeiten, das Ein­kommen und die betriebliche Gesundheitsförderung.

Weitere Ergebnisse: DGB: Besser mit Schwerbehindertenvertretung | REHADAT-Statistik
(br)

12.10.2022 | Behinderung, Arbeit und Inklusion

OECD berichtet über Entwicklung in Mitgliedsländern

Cover OECD-Bericht: Disability, Work and Inclusion: Mainstreaming in All Policies and Practices

Am 11. Oktober 2022 erschien der neue OECD-Bericht zum Thema „Behinderung, Arbeit und Inklusion“. Der Bericht vergleicht die Entwicklung in 32 von insgesamt 38 OECD-Mitgliedsländern und stellt fest, dass die Corona-Pandemie für Menschen mit Behinderung vielfach ein großer Rückschritt hinsichtlich ihrer Beteiligung auf dem Arbeitsmarkt war, denn viele haben durch die Pandemie ihre Arbeitsmöglichkeit ganz oder teilweise verloren. 

In den OECD-Ländern gibt im Durchschnitt jeder siebte Erwachsene im erwerbsfähigen Alter an, eine Behinderung zu haben. Viele von ihnen sind nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig. Für 2019, so stellt der neue OECD-Report fest, gab es eine Lücke („employment gap“) von durchschnittlich 27 Prozentpunkten beim Vergleich von erwerbstätigen Menschen mit und ohne Behinderungen.

Zwar habe sich die Erwerbstätigenquote im vergangenen Jahrzehnt nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 auch für Menschen mit Behinderungen verbessert, aber durchschnittlich seien nur 42 Prozent erwerbtätig. Dies variiert allerdings stark: in der Schweiz waren 2019 insgesamt 58 Prozent der Menschen mit Behinderungen erwerbstätig, in Kanada 54 Prozent, wohingegen in Griechenland, Korea, Spanien und Irland weniger als 30 Prozent der Menschen mit Behinderungen erwerbstätig waren. Deutschland lag mit 47 Prozent im Mittelfeld.

Der Bericht empfiehlt den Regierungen der OECD-Mitgliedsstaaten, eine durchgängige „Disability Mainstreaming-Politik“ zu forcieren und die Menschen mit Behinderungen bei allen Überlegungen mitzubedenken. Zu den Empfehlungen bei der Arbeitsmarktpolitik sind vor allem die stärkere Investition in Bildung für Menschen mit Behinderungen zu nennen, damit die Lücke bei den Qualifikationen und Kompetenzen kleiner wird. Auch die Empfehlung von Anreizen („incentives“) für Menschen mit Behinderungen und für Unternehmen ist besonders erwähnenswert. Eine solche Unterstützung kann zu mehr „inclusive employment“, also inklusiver Beschäftigung führen, wenn Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen nach deren speziellen Anforderungen geschaffen werden. Der Bericht erinnert an das Versprechen der Politik „Future of Work for all“, also eine Zukunft zu schaffen, in der alle arbeiten können.

Zum OECD-Bericht in englischer Sprache: Disability, Work and Inclusion: Mainstreaming in All Policies and Practices
(br)

 

06.10.2022 | Fast 7.000 neue Ausbildungen für Menschen mit Behinderungen

bibb veröffentlicht Zahlen zur Aus- und Weiterbildung

Logo bibb Bundesinstitut für Berufsbildung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (bibb) hat Daten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für das Jahr 2021 veröffentlicht. Der Report informiert auch über die Berufe für Menschen mit Behinderungen.

So wurden 2021 6.969 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Berufen für Menschen mit Behinderungen (§ 66 BBiG und § 42m HwO) gemeldet. Das entsprach einem Anteil von 1,5 % an allen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Gegenüber 2020 (7.233) ging die Zahl um 3,7 % zurück.

Mehr Informationen bei REHADAT: Berufsbildungsbericht | REHADAT-Statistik

30.08.2022 | Befragung gestartet!

Long COVID im Arbeitsleben

Schriftzug: JETZT TEILNEHMEN! Grafik im Hintergrund: Viren

REHADAT führt aktuell eine Online-Befragung zu Long COVID und den Auswirkungen im Arbeitsleben durch. Ziel ist es, mehr über die berufliche Situation von Menschen mit anhaltenden oder wiederkehrenden Symptomen nach einer COVID-19-Infektion und deren Erfahrungen im Beruf bzw. in der Ausbildung zu erfahren.

Die Ergebnisse werden in eine REHADAT-Informationsbroschüre zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Long COVID einfließen.

Zur Befragung: Long COVID im Arbeitsleben | rehadat.de

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem wichtigen Vorhaben – gerne können Sie den Link zur Umfrage auch weitergeben. Herzlichen Dank!

08.08.2022 | Betriebliche Inklusion oft erfolgreich

IW-Kurzbericht zu infas-Teilhabestudie

Deckblatt IW-Kurzbericht 22/2022

Im IW-Kurzbericht 66/2022 „Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen” haben REHADAT-Kolleginnen Teile des Kapitels „Arbeit und Beschäftigung“ aus dem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen betrachtet.

Ihr Fazit: Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Häufig gelingt dies in den Betrieben.

Eine ebenfalls kürzlich erschienene IAB-Studie stellte fest, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch Nachholbedarf bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben. Vielfach finden sie keine Bewerberinnen und Bewerber.

Mithilfe der „Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber”, die auf der Grundlage des erweiterten Teilhabestärkungsgesetzes seit Januar 2022 in allen 16 Bundesländern flächendeckend eingerichtet werden, könnte sich die Situation gerade für KMU bald verbessern: Sie können künftig Informationen und Beratung aus einer Hand erhalten – und das sehr praxisorientiert und wirtschaftsnah. 

Zum IW-Kurzbericht Nr. 66/2022: Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen | iwkoeln.de

02.08.2022 | Relaunch REHADAT-Talentplus

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Homepage REHADAT-Talentplus

Das Portal REHADAT-Talentplus steht nach einer Überarbeitung in neuem, responsiven Layout bereit: Mit praktischen Features und erweiterten Inhalten informiert das Portal Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darüber, wie sie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im eigenen Unternehmen beschäftigen oder ausbilden können.

Nur drei Prozent aller Behinderungen sind angeboren, nur wenige entstehen durch Unfälle, die allermeisten – fast 90 Prozent – durch Krankheiten im Laufe des Lebens. Das Thema ist daher für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten von großer Relevanz. REHADAT-Talentplus informiert praxisnah zu wichtigen Fragestellungen zur beruflichen Teilhabe, bietet Handlungsempfehlungen sowie Hintergrundinformation zu rechtlichen Grundlagen und Förderungsmöglichkeiten.

Die Personalgewinnung wird im Zuge des Fachkräftemangels immer schwieriger. Deswegen sind vorhandene und noch nicht ausgeschöpfte Potenziale, wie die von Menschen mit Beeinträchtigungen, für Unternehmen zunehmend wichtiger. REHADAT-Talentplus zeigt, wie Menschen mit Behinderungen gezielt angesprochen werden können, welche Rolle die Unternehmenskommunikation und -kultur dabei spielen und was im Bewerbungsverfahren zu beachten ist. In REHADAT-Talentplus werden auch kontextbezogen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Beratungen genannt, die wichtigsten Förderinstrumente sowie Hinweise zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung erläutert. Das umfangreiche Lexikon zur beruflichen Teilhabe erklärt alle relevanten Begriffe und rundet das Angebot ab.

Dazu Andrea Kurtenacker, Projektleiterin von REHADAT: „Seit vielen Jahren wird Talentplus von Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen genutzt. Unsere Zugriffszahlen belegen, dass der Bedarf an strukturierten Informationen zu diesem Thema sehr groß ist. Wir freuen uns daher sehr, dass wir REHADAT-Talentplus jetzt in einer modernisierten, völlig überarbeiteten Version zur Verfügung stellen können“.

Der direkte Link zum Portal: Homepage REHADAT-Talentplus