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Inklusion in Deutschland - Daten und Fakten

Ausgewählte Ergebnisse

  • Rast jedes dritte Kind mit Förderbedarf besucht mittlerweile eine Regelschule - trotzdem geht der Schüleranteil an Förderschulen kaum zurück (Die fast gleichbleibenden Schüleranteile an Förderschulen trotz steigender Inklusionsanteile lassen sich durch höhere Förderquoten erklären. Bundesweit wird bei immer mehr Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt).
  • Während der Inklusionsanteil in deutschen Kitas 67 Prozent und in den Grundschulen 46,9 Prozent beträgt, fällt er in der Sekundarstufe auf 29,9 Prozent. Besonders auffällig: Von den Förderschülern in der Sekundarstufe lernt nur jeder Zehnte an Realschulen oder Gymnasien.
  • In den Bundesländern klaffen die Inklusionsanstrengungen weit auseinander. Während in den Stadtstaaten Bremen (Inklusionsanteil: 68,5 Prozent), Hamburg (59,1 Prozent) und Berlin (54,5 Prozent) oder in Schleswig-Holstein (60,5 Prozent) die Mehrheit der Förderschüler an Regelschulen lernt, sind es in Hessen (21,5 Prozent) und Niedersachsen (23,3 Prozent) weniger als ein Viertel.

In der vorliegenden Studie "Inklusion in Deutschland: Daten und Fakten" hat Prof. Klaus Klemm für die Bertelsmann Stiftung die aktuellsten Zahlen der Kultusministerkonferenz aus den Bundesländern für das Schuljahr 2013/14 ausgewertet und die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre analysiert.

(Veröffentlicht im September 2015)