Inhalt

Berufsbildungsbericht 2018 und Datenreport

Berufsbildungsbericht: Ausgewählte Ergebnisse im Kapitel "Ausbildungsmarktsituation 2017"

  • Im Jahresdurchschnitt 2017 besuchten insgesamt rund 37.000 Menschen mit Behinderungen im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung eine berufsfördernde Maßnahme mit dem Ziel eines Berufsabschlusses (2016: 38.000).
  • Rund 13.000 junge Rehabilitanden (unverändert zum Vorjahr) befanden sich zudem jahresdurchschnittlich in berufsvorbereitenden  Maßnahmen.
  • Im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen wurden im Jahresdurchschnitt ins gesamt rund 24.000 Personen (Vorjahr 23.000)  gefördert.

(Stand: März 2018)

Berufsbildungsbericht: Ausgewählte Ergebnisse im Kapitel "Berufsbildungspolitische Maßnahmen und Programme"

  • Im Jahr 2017 waren rund 1.000 Eintritte in außerbetriebliche Berufsausbildungen zu verzeichnen, die als allgemeine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen gefördert wurden.
  • Der durchschnittliche Bestand an Teilnehmenden mit Behinderung, die eine geförderte berufliche Weiterbildung als allgemeine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben absolvieren, lag im Jahr 2017 bei rund 7.000.

(Stand: März 2018)

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018

  • 2017 wurden 7.914 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Berufen für Menschen mit Behinderung gemeldet
  • das entspricht einem Anteil von 1,5% an allen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen 
  • 5.136 Verträge wurden mit Männern abgeschlossen (64,9%) und 2.778 Verträge mit Frauen (35,1%)
  • Bezogen auf die Daten der Erhebung 2016 entspricht dies einem Minus von 8,8% (-765)
  • Die Verträge verteilten sich auf Industrie und Handel (3.426 Verträge), Handwerk (2.079 Verträge), Hauswirtschaft (1.251 Verträge) und Landwirtschaft (1.161 Verträge)
  • In den Zuständigkeitsbereichen öffentlicher Dienst, freie Berufe und Seeschifffahrt gab es keine Neuabschlüsse nach § 66 BBiG

(Stand: 2018)

Hintergrund

Die Berufsbildungsstatistik, aus der die Daten für den Berufsbildungsbericht und den Datenreport stammen, ist eine Totalerhebung statistischer Angaben über die duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO).

Die Erhebung erfasst unter anderem Daten zu den Auszubildenden in den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und in Berufen nach Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung. Sie erfolgt jährlich, das Berichtsjahr bezieht sich jeweils auf ein Kalenderjahr (01.01. bis 31.12.).

Bitte beachten: die tatsächliche Ausbildungssituation von Menschen mit Behinderung im dualen System kann auf Basis der Berufsbildungsstatistik nicht abgebildet werden, da das personenbezogenes Merkmal zu einer vorliegenden Behinderung von Auszubildenden nicht vorhanden ist.

Die Daten werden durch die statistischen Ämter des Bundes und der Länder bei den zuständigen Stellen erhoben und an das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Zwecke der Erstellung des Berufsbildungsberichtes und der Durchführung der Berufsbildungsforschung übermittelt.

Die Auswertungen der Daten werden im Datenreport zum Berufsbildungsbericht veröffentlicht. Als Ergänzung zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht werden die Daten dieser Statistik (Neuabschlüsse, Bestände, Vertragslösungen, Prüfungen etc.) vom BIBB im Datensystem Auszubildende (DAZUBI) aufbereitet.