Inhalt

Berufsbildungsbericht 2017 und Datenreport

Berufsbildungsbericht: Ausgewählte Ergebnisse im Kapitel "Ausbildungsmarktsituation 2016"

  • Im Jahresdurchschnitt 2016 besuchten insgesamt 38.000 Menschen mit Behinderung im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung eine berufsfördernde Maßnahme mit dem Ziel eines Berufsabschlusses (2015: 39.000).
  • Rund 13.000 junge Rehabilitanden (unverändert zum Vorjahr) befanden sich zudem jahresdurchschnittlich in berufsvorbereitenden Maßnahmen.
  • Im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) wurden im Jahresdurchschnitt rund 23.000 (unverändert) gefördert.

(Stand: März 2017)

Berufsbildungsbericht: Ausgewählte Ergebnisse im Kapitel "Berufsbildungspolitische Maßnahmen und Programme"

  • im Förderprogramm Initiative Inklusion konnten rund 29.800 Maßnahmen zur beruflichen Orientierung für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler begonnen werden

(Stand: März 2017)

(Vorläufiger) Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2017

  • 2016 wurden 8.679 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Berufen für Menschen mit Behinderung gemeldet (2015: 8.851)
  • das entspricht einem Anteil von 1,7 Prozent an allen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen
  • 5.445 Verträge wurden mit Männern abgeschlossen (62,7%) und 3.234 Verträge mit Frauen (37,3%)

(Stand: 5. April 2017)

Hintergrund

Die Berufsbildungsstatistik, aus der die Daten für den Berufsbildungsbericht und den Datenreport stammen, ist eine Totalerhebung statistischer Angaben über die duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO).

Die Erhebung erfasst unter anderem Daten zu den Auszubildenden in den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und in Berufen nach Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung. Sie erfolgt jährlich, das Berichtsjahr bezieht sich jeweils auf ein Kalenderjahr (01.01. bis 31.12.).

Bitte beachten: die tatsächliche Ausbildungssituation von Menschen mit Behinderung im dualen System kann auf Basis der Berufsbildungsstatistik nicht abgebildet werden, da das personenbezogenes Merkmal zu einer vorliegenden Behinderung von Auszubildenden nicht vorhanden ist.

Die Daten werden durch die statistischen Ämter des Bundes und der Länder bei den zuständigen Stellen erhoben und an das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Zwecke der Erstellung des Berufsbildungsberichtes und der Durchführung der Berufsbildungsforschung übermittelt.

Die Auswertungen der Daten werden im Datenreport zum Berufsbildungsbericht veröffentlicht. Als Ergänzung zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht werden die Daten dieser Statistik (Neuabschlüsse, Bestände, Vertragslösungen, Prüfungen etc.) vom BIBB im Datensystem Auszubildende (DAZUBI) aufbereitet.