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Westfalen-Lippe: LWL-Jahresbericht 2016

Ausgewählte Ergebnisse:

In Westfalen-Lippe

  • leben rund 843.400 anerkannt schwerbehinderte Menschen (davon mehr als die Hälfte mindestens 65 Jahre alt),
  • stehen rund 93.400 schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
  • waren am Jahresende 2016 rund 21.500 schwerbehinderte Menschen arbeitslos.

Das LWL-Integrationsamt Westfalen hat im Jahr 2016 insgesamt rund

  • 74,3 Millionen Euro Ausgleichsabgabe und Drittmittel eingenommen
  • 57,7 Millionen Euro ausgegeben. Davon wurden insgesamt rund 23,9 Millionen Euro Ausgleichsabgabe für die individuelle berufliche Integration schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (davon Sonderprogramme aktion5 3,5 Millionen Euro und Übergang Plus 2,9 Millionen Euro) verwendet. 
  • 12,9 Millionen Euro an Integrationsfachdienste ausgezahlt.
  • 4 Millionen Euro Ausgleichsabgabe zur institutionellen Förderung (insbesondere von Werkstätten für behinderte Menschen) verwendet.
  • 0,8 Millionen Euro für Forschungs- und Modellvorhaben verwendet.
  • 1,1 Millionen Euro für Schulungs- und Bildungsmaßnahmen, für den Präventionsfachdienst Sucht und Psyche und für psychosoziale Betreuung verwendet.
  • 7,3 Millionen Euro mehr vereinnahmt als verausgabt. Das erhöht den Bestand an liquiden Mitteln.

Das Integrationsamt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe gibt einmal jährlich einen Jahresbericht heraus, der über die Umsetzung der Aufgaben und Fördermaßnahmen nach dem Schwerbehindertenrecht informiert. Die Ausgabe 2016 ist im Herbst 2017 erschienen.