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Rheinland: LVR-Jahresbericht 2016/2017

Ausgewählte Ergebnisse

  • Im Jahr 2016 hat das Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit 53,6 Millionen Euro (Vorjahr: 49,7) die Beschäftigung schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen im Rheinland unterstützt.
  • 1.398 Menschen ist die Tätigkeit auf einem sozialversicherungspflichtigen und tarif- bzw. branchenüblich entlohnten Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht worden.
  • In 13.229 Fällen leisteten das LVR-Integrationsamt und die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben finanzielle Leistungen an Arbeitgeber für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.
  • Im Rheinland ist der Anteil der anerkannt schwerbehinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter von 2005 bis 2015 um über zwölf Prozent gestiegen und liegt bei 42 Prozent (rund 390.000 Menschen).
  • Private und öffentliche Arbeitgeber haben Zuschüsse zu den Investitionskosten von über 230 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Höhe von fast zwei Millionen Euro erhalten.
  • Insgesamt 150 neue Arbeitsplätze sind in Integrationsprojekten entstanden, zwölf Projekte wurden neu gegründet.
  • 800.000 Euro sind für rein investive Maßnahmen zur Schaffung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen an Integrationsprojekte geflossen.
  • Zum 31. Dezember 2015 lebten im Rheinland fast 926.000 Personen mit einer Schwerbehinderung – rund 7.000 mehr als bei der letzten Erhebung im Jahr 2013.
  • Rund 90 Prozent der schwerbehinderten Menschen im Rheinland sind älter als 45 Jahre.
  • Den höchsten Anteil der schwerbehinderten Menschen an der erwerbstätigen Bevölkerung hat die Altersgruppe der 45- bis 55-Jährigen mit fast zwölf Prozent.

Das Integrationsamt des Landschaftsverbands Rheinland gibt einmal jährlich einen Jahresbericht heraus, der über Daten und Fakten zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben im Rheinland berichtet. Die Ausgabe 2016/2017 ist im September 2017 erschienen.