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Integrationsfachdienste

Ausgewählte Ergebnisse

  • 2017 gab es in Deutschland 176 Integrationsfachdienste (IFD) mit 1.284 Stellen.
  • 68.500 Menschen wurden insgesamt vom IFD unterstützt.
  • 72 Prozent der unterstützten Personen standen in einem Beschäftigungsverhältnis. 1.318 Personen kamen aus der WfbM, 10.950 aus Schulen.
  • Menschen mit einer seelischen oder neurologischen Beeinträchtigung bilden mit über 37 Prozent die größte Gruppe. An zweiter Stelle folgen Menschen mit einer geistigen oder Lernbeeinträchtigung (21 Prozent).
  • Die Gesamtkosten für die IFD lagen 2017 mit 105,3 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
  • Die durchschnittlichen Fallkosten betrugen 2017 über alle Fälle und Leistungsträger hinweg 1.537 Euro.
  • Mit 85,3 Millionen Euro übernahmen die Integrationsämter 2017 den größten Anteil an der Finanzierung der IFD.
  • Von den Gesamtkosten entfielen auf die Sicherung von Arbeitsverhältnissen knapp 62 Millionen Euro.
  • In 2017 ging in über 11.600 Fällen die Initiative, den IFD einzuschalten, vom Arbeitgeber aus (17,2 Prozent).
  • Die Quote der erfolgreich gesicherten Arbeitsverhältnisse liegt seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau von
    über 80 Prozent (im Verhältnis zur Gesamtzahl der abgeschlossenen Fälle).
  • In 2017 konnte der IFD über 2.800 schwerbehinderte Menschen erfolgreich in ein Beschäftigungsverhältnis vermitteln.(veröffentlicht: Oktober 2018)

Integrationsfachdienste (IFD) beraten und unterstützen insbesondere schwerbehinderte Menschen bei der beruflichen Integration.

IFD sind auch Ansprechpartner für Betriebe und Schwerbehindertenvertretung, wenn es darum geht, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu sichern oder Probleme am Arbeitsplatz zu klären.

Integrationsfachdienste handeln im Auftrag der Integrationsämter, Agenturen für Arbeit oder Rehabilitationsträger.