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Inklusionsbetriebe (oder Inklusionsfirmen)

Ausgewählte Ergebnisse

  • Ende 2016 gab es insgesamt 879 Integrationsprojekte.
  • Dort waren rund 12.000 schwerbehinderte Menschen beschäftigt - davon 10.700 besonders betroffen von Behinderung.
  • Der Anteil der seelisch behinderten Beschäftigten lag 2016 bei 29 Prozent und der mit geistiger Behinderung bei 22 Prozent.
  • Die Leistungen für Integrationsprojekte umfassten 2016 82,5 Millionen Euro, 3,7 Millionen Euro mehr als 2015.
  • Rund 70 Millionen Euro (85 Prozent der Gesamförderung) wurden als Nachteilsausgleich für die spezifischen Belastungen erbracht, die aus der Beschäftigung vieler beruflich besonders beeinträchtigter Menschen resultierten.
  • Etwa 10,5 Millionen Euro flossen in die investive Förderung für Aufbau, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung von Arbeitsplätzen.
  • In die betriebswirtschaftliche Beratung der Unternehmen investierten die Integrationsämter 1,9 Millionen Euro.
  • Die Anzahl der Integrationsprojekte ist von 2008 bis 2016 von 508 auf 879 gestiegen. In 2016 sind 46 Projekte hinzugekommen.

(veröffentlicht im August 2017 im BIH-Jahresbericht 2016/2017)

Inklusionsbetriebe oder Inklusionsfirmen (vorherige Bezeichnung: Integrationsfirmen bzw. Integrationsprojekte) bieten für behinderte Menschen Arbeitsplätze mit tariflicher oder ortsüblicher Bezahlung und ermöglichen den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt.