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Arbeitslos: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Ausgewählte Ergebnisse

  • 2017 waren im Jahresdurchschnitt 162.373 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (6,4 Prozent aller Arbeitslosen)
  • das waren 8.135 schwerbehinderte Menschen weniger als 2016 (-4,8 Prozent)
  • Zugänge in Arbeitslosigkeit: 352.586 (-1,5 Prozent)
  • Abgänge aus Arbeitslosigkeit: 379.285 (-2,3 Prozent)

Ausgewählte Ergebnisse

  • Mehr als zwei von fünf der schwerbehinderten Menschen in Deutschland sind im erwerbsfähigen Alter. Dieser Anteil ist in den letzten Jahren stabil geblieben.
  • Schwerbehinderte Menschen haben eine niedrigere Erwerbsbeteiligung als die Bevölkerung insgesamt. Die Erwerbsquote lag zuletzt bei 45,1 Prozent und damit etwas höher als zehn Jahre zuvor.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen insgesamt.
  • Schwerbehinderte Menschen profitieren von der guten Arbeitsmarktlage. Die Arbeitslosigkeit ging 2016 stärker zurück als bei nicht-schwerbehinderten Menschen, was aber auch auf die Flüchtlingszuwanderung zurück zu führen ist.
  • In der Folge ist auch die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen weiter gesunken auf 12,4 Prozent im Jahr 2016.
  • Zuletzt ist die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen weiter zurückgegangen auf knapp 160.000 im September 2017 – allerdings geringer als die Arbeitslosigkeit insgesamt.
  • Schwerbehinderte arbeitslose Menschen sind gut qualifiziert. Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Menschen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen – bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich auch zuletzt weiter erhöht. Das geht vor allem auf mehr Förderung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und einen Anstieg der Teilnehmer in Maßnahmen zur Aktivierung und Eingliederung zurück.