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Sachsen: Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen

Ausgewählte Ergebnisse:

  • Im Freistaat Sachsen haben 16,5 % der Bevölkerung eine Behinderung, darunter 10,9 % eine schwere Behinderung .
  • Die Anzahl der Menschen mit Behinderungen ist von 2001 bis 2011 um 29 % gestiegen, während die Bevölkerung im gleichen Zeitraum um 6 % abgenommen hat.
  • Die häufigste Art der Behinderung bilden eine Schädigung der inneren Organe (mit 28 %) und Einschränkungen des Bewegungsapparats (mit 27 %).
  • Im Schuljahr 2011/12 besuchten etwa 24 Prozent der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Regelschule, während 76 Prozent eine Förderschule besuchten.
  • 53 Prozent aller schwerbehinderten Erwachsenen geht keiner Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nach (im Vergleich dazu nur 17 Prozent der nicht-behinderten Menschen).
  • Der Anteil schwerbehinderter Menschen an den Arbeitslosen ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen.

Die Sächsische Staatsregierung legt dem Sächsischen Landtag in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen vor.

Der fünfte Bericht wurde vom ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik erstellt und im April 2014 veröffentlicht.

Die Berichterstattung zur Lage der Menschen mit Behinderungen hat die Aufgabe, die Situation der betroffenen Menschen und die Entwicklung von Unterstützungsformen darzustellen und daraus Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung der Politik für Menschen mit Behinderungen abzuleiten.