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NRW: Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Hörschädigung

Ausgewählte Ergebnisse

  • es wird geschätzt, dass in NRW ca. 12.000 gehörlose Menschen, 3,17 Mio schwerhörige und ertaubte Menschen sowie 1.900 taubblinde Mensche leben
  • die Integrationsämter haben im Rahmen der begleitenden Hilfen im Arbeitsleben 20.000 Stunden Dolmetscheinsätze zur Kommunikationssicherung finanziert (im Umfang von ca. 1,5 Mio Euro)
  • in NRW arbeiten zurzeit etwa 120 Gebärdensprachdolmetscher
  • in NRW sind 27 Integrationsfachdienste zur Unterstützung der beruflichen Eingliederung von gehörlosen, schwerhörigen und ertaubten Menschen vorhanden
  • in NRW gibt es eine Ausbildung für Taubblindenassistenz, die bisher von 48 Assistenten absolviert wurde

Die Studie wurde von der Universität Köln im Auftrag des nordrhein-westfälichen Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales im August 2013 veröffentlicht. Neben gehörlosen, schwerhörigen und ertaubten Menschen wurden auch die besonderen Lebenslagen von taubblinden Menschen untersucht.

Die Studie verfolgte einen mehrdimensionalen Forschungsansatz. Neben der Auswertung amtlicher Statistiken, der Erfassung und Auswertung weiterer statistischer Daten sowie der Erhebung und Auswertung der rechtlichen Situation stand die Analyse der spezifischen Versorgungsangebote und Förderleistungen für hörgeschädigte Menschen im Mittelpunkt.

Ziel der Studie war es, den Inklusionsstand gehörloser, schwerhöriger, ertaubter und taubblinder Menschen in NRW zu erheben. Dabei sollte untersucht werden, inwieweit bestehende rechtliche Vorgaben formal und inhaltlich umgesetzt sind und in welchen Bereichen Versorgungsdefizite und Teilhabebarrieren bestehen. Der Auftrag beinhaltete auch die Erstellung von spezifischen Handlungsempfehlungen, die am Ende der Studie in einem gesonderten Kapitel zusammengefasst dargestellt wurden.