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NRW: Bericht der Landesregierung

Ausgewählte Ergebnisse

  • In Nordrhein-Westfalen leben 4,8 Millionen Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Damit ist jeder dritte Mensch (33%) betroffen.
  • Die Erwerbstätigenquote bei Menschen mit Beeinträchtigungen liegt bei 51% und ist deutliche niedriger als bei Menschen ohne Beeinträchtigungen (78%).
  • Nur gut zwei Drittel der Menschen mit Beeinträchtigungen üben einen Beruf aus, der mindestens ihrem Ausbildungsniveau entspricht. Bei den Menschen ohne Beeinträchtigungen liegt der Anteil bei knapp 80%.
  • Während 69% der Menschen ohne Beeinträchtigung mit ihrer Arbeit zufrieden sind, sind es bei den Menschen mit Beeinträchtigung nur 49%.
  • Die Zahl der Empfänger von Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen ist in den Jahren 2009 bis 2013 insgesamt von knapp 60.000 auf gut 65.000 angestiegen.
  • Der Anteil der Menschen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigenem Erwerbseinkommen bestreiten können, ist unter den Personen mit Beeinträchtigung deutlich geringer als der Anteil der Menschen ohne Beeinträchtigung. Insgesamt 55% der Menschen mit Beeinträchtigungen und 81% der Menschen ohne Beeinträchtigungen können ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigenem Einkommen bestreiten.

Im Bericht werden nicht nur die Menschen mit einer amtlich anerkannten Schwerbehinderung berücksichtigt, sondern auch Menschen, die durch gesundheitliche Probleme stark oder teilweise eingeschränkt sind.

Der Bericht wurde im Oktober 2015 veröffentlicht.