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Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung - 2. Zwischenbericht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt eine Befragung von Menschen mit und ohne Behinderungen durch, die im Zeitraum von 2018 bis 2020 stattfindet. Es handelt sich um die erste in Deutschland bundesweit repräsentative Erhebung zu diesem Thema. Befragt werden:

  • 21.000 Menschen mit und ohne Behinderungen in Privathaushalten,
  • 5.000 Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben sowie
  • 1.000 schwer erreichbare und schwer befragbare Menschen (z. B. wohnungslose Menschen)

Ziel der Befragung ist eine repräsentative Erhebung der Lebenslagen von Menschen mit und ohne Behinderungen und ihrer Möglichkeit der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen. Alle wichtigen Lebensbereiche - z.B. Wohnen, Arbeiten oder Freizeit – werden daraufhin untersucht, wo Teilhabe gelingt und wo nicht. Die Befragung erfüllt eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die vorsieht, dass jedes Land "geeignete Informationen, einschließlich statistischer Angaben und Forschungsdaten" sammelt, um die Durchführung des Übereinkommens zu prüfen.

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) in Bonn wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt, Menschen mit und ohne Behinderungen zum Thema Teilhabe zu befragen.

Im August 2018 wurde der zweite Zwischenbericht (Daten-Quelle) veröffentlicht.)