Inhalt

REHADAT-Umfrage "Mit Multipler Sklerose im Job"

Ausgewählte Ergebnisse

  • Rund zwei Drittel der berufstätigen MS-Erkrankten arbeitet in Vollzeit.
  • Nur eine Minderheit fühlt sich zur Erkrankung und zu den beruflichen Auswirkungen gut informiert. Am häufigsten wünschen sich die Befragten mehr Informationen zu rechtlichen und finanziellen Themen.
  • Etwa jeder sechste Beschäftigte fühlt sich bislang nicht durch die Erkrankung im Arbeitsleben eingeschränkt, bei rund einem Viertel waren noch keine unterstützenden Maßnahmen nötig.
  • Sind Maßnahmen erforderlich, stufen die meisten Erwerbstätigen die Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen sowie flexible Arbeitszeiten als hilfreich ein.
  • Mit rund zwei Dritteln sind die meisten Arbeitsplätze bei denjenigen Beschäftigten an die Bedürfnisse angepasst, die ihre Erkrankung offen kommunizieren.
  • Bei den Befragten, die bestimmte Tätigkeiten aufgrund ihrer Symptome nicht mehr ausführen können, sind etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze nicht an die Bedürfnisse angepasst.
  • Häufig genutzte Hilfsmittel sind Sehhilfen, Mobilitätshilfen, ergonomisches Arbeitsmobiliar, Hebe- und Transportgeräte sowie spezielle Computer und Software.

REHADAT hat Erwerbstätige und Auszubildende mit Multipler Sklerose im Herbst 2015 online zu ihrer Arbeitssituation befragt. 846 vollständige Antworten konnten ausgewertet werden.

REHADAT hat die Umfrage mit Unterstützung des Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverbandes e. V. (DMSG) durchgeführt.