Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

RehaFuturReal: Psychologische Selbsteinschätzung von arbeitslosen Versicherten ohne und mit Case-Management-Einstufung im Vergleich

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Arling, Viktoria; Knispel, Jens


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 241-244


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Zur Umsetzung zentraler Empfehlungen aus dem Entwicklungsprozess RehaFutur (Riedel et al., 2011) etablierte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen das Beratungskonzept RehaFuturReal. Mit RehaFuturReal wurde die Beratungsleistung der Reha-Fachberaterinnern und -Fachberater als zentrale Akteure des beruflichen Rehabilitationsprozesses mittels einer am Case Management (CM) orientierten Arbeitsweise optimiert. Die RWTH Aachen evaluiert und begleitet das Beratungskonzept wissenschaftlich.

Thematisierte das RehaFuturReal-I (RFR-I) noch die Zielgruppe von Versicherten mit bestehendem Beschäftigungsverhältnis, so fokussiert das Modellprojekt RehaFuturReal-II (RFR-II) mit arbeitslosen Versicherten auf eine deutlich problematischer einzuschätzende Gruppe. Versicherte mit zum Teil stark psychisch belastenden, besonderen beruflichen beziehungsweise lebenslagenorientierten Schwierigkeiten werden von den Reha-Fachberatern vor diesem Hintergrund als CM-Fälle klassifiziert und intensiviert beraten. Mit dieser Studie soll geklärt werden, ob sich die CM-Einstufung von Versicherten über ihre psychologische Selbsteinschätzung abbilden lässt.

Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Einstufung der CM-Fälle durch die Reha-Fachberaterin oder den -Fachberater adäquat umgesetzt wird. CM-Fälle zeichnen sich in ihrer psychologischen Selbstbewertung durch einen stärkeren seelischen Leidensdruck bzw. ein höheres Maß an Depressivität aus, dies wiederum spiegelt eine als besonders belastet einzustufende berufliche bzw. private Situation wider. Vor dem Hintergrund der Reintegrationsbemühungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt kann insbesondere die ungünstigere Fähigkeitsbewertung sowie die Tendenz, external zu attribuieren, explizit zum Gegenstand der Intervention bei CM-Fällen gemacht werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129759


Informationsstand: 06.06.2019

in Literatur blättern