Inhalt

Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Ausgewählte Ergebnisse

  • Versicherte der BARMER erhielten im Jahr 2016 Hilfsmittel für insgesamt 1,02 Milliarden Euro.
  • Im Vergleich zu 2015 wurden 84 Millionen Euro mehr ausgegeben und entsprechen einer Kostensteigerung von neun Prozent.
  • Sowohl bei der Anzahl der Verordnungen als auch bei den Kosten je Versicherten zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Der Kostenanstieg von 2014 zu 2016 schwankt von 2,3 Prozent in Baden-Württemberg bis zu 9,6 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Bei der Versorgung der Versicherten der BARMER mit Hilfsmitteln der Produktgruppen 08 (Einlagen) und 31 (Schuhe) sind bei den Kosten und auch bei den Verordnungszahlen starke Schwankungen zwischen den Bundesländern feststellbar.
  • Des Weiteren gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So erhalten männliche Versicherte deutlich öfter orthopädische Maßschuhe als Frauen. Bei der Versorgung mit Einlagen und Zurichtungen am konfektionierten Schuh ist dieser Effekt genau umgekehrt.

Der Heil- und Hilfsmittelreport 2017 wurde im November 2017 veröffentlicht.