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Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Ausgewählte Ergebnisse

  • Versicherte der BARMER haben im Jahr 2017 Hilfsmittel im Wert von insgesamt 1,05 Milliarden Euro erhalten.
  • Seit 2015 wuchsen die Hilfsmittelausgaben um rund 12,1 Prozent bzw. um 113,2 Millionen Euro.
  • Produktgruppen mit einem hohen Anteil an Verbrauchsmaterialien, wie etwa Stomaartikel oder Hilfsmittel bei Tracheostoma, weisen hohe Kosten und hohe Verordnungsanzahlen auf.
  • Die höchsten Ausgaben je Versicherten verursacht die Produktgruppe Hörhilfen.
  • 22,2 Prozent der männlichen und 29,3 Prozent der weiblichen Versicherten erhielten im Jahr 2017 ein Hilfsmittel.
    (Die Inanspruchnahme liegt in der Kindheit und Jugend bei Werten zwischen 13,1 und 25,0 Prozent, sinkt dann zunächst auf 10,4 Prozent bei den Männern und 12,1 Prozent bei Frauen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren ab, um dann mit zunehmendem Alter stetig anzusteigen.)
  • In Mecklenburg-Vorpommern kamen 88 Hilfsmittelverordnungen auf 100 Versicherte, während es in Baden-Württemberg nur 69 sind (Bundesdurchschnitt 80).

Der Heil- und Hilfsmittelreport 2018 wurde im Dezember 2018 veröffentlicht.