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GKV-Präventionsbericht

Ausgewählte Ergebnisse zur betrieblichen Gesundheitsförderung

  • 2017 hat die GKV 158 Mio. Euro für betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben.
  • Sie erreichte damit rund 1,9 Mio. Beschäftigte in 18.000 Betrieben - 35 % mehr Betriebe und 29 % mehr Beschäftigte als 2016.
  • Unter den erreichten Betrieben wiesen 10 % einen hohen Anteil an „ungelernten“ Beschäftigten auf. Bei diesen Betrieben ist von einem erhöhten Bedarf an betrieblicher Gesundheitsförderung auszugehen.
  • Am häufigsten nutzten Betriebe mit 100 bis unter 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Krankenkassenunterstützung bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Kleinere Unternehmen mit unter 50 Beschäftigten und Kleinstunternehmen mit unter zehn Beschäftigten sind insgesamt zu einem Fünftel vertreten.
  • Für das Handlungsfeld „Überbetriebliche Vernetzung und Beratung“ dokumentierten die Krankenkassen 2017 ihre Tätigkeiten in 158 überbetrieblichen Netzwerken und Kooperationen.
  • 43 % der an den Netzwerken beteiligten Betriebe waren Klein- und Kleinstbetriebe. 481 Organisationen waren eingebunden, darunter am häufigsten Kammern.

Der MDS erstellt gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband, den Krankenkassenverbänden auf Bundesebene und den Krankenkassen den jährlichen Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Der GKV-Präventionsbericht und der dazugehörige Tabellenband geben detailliert Auskunft über die Aktivitäten der Krankenkassen im Rahmen der §§ 20, 20a und 20b SGB V und die durch Primärprävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten und Betrieben erreichten Personenkreise. Außerdem beleuchtet jeder Präventionsbericht ein spezielles Schwerpunktthema.

Der Präventionsbericht 2018 wurde im November 2018 veröffentlicht.