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Leistungen der Integrationsämter

Ausgewählte Ergebnisse 2017

  • Im Jahr 2017 haben die Integrationsämter 642 Millionen Euro eingenommen - das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent (78 Millionen Euro).
    (Davon werden 20 Prozent an den Ausgleichsfonds beim BMAS abgeführt.)
  • 2017 betrugen die Ausgaben 556 Millionen Euro.
  • Die Arbeitgeber (ohne Inklusionsbetriebe) wurden mit rund 198 Millionen Euro bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen unterstützt:
    Rund 9.400 bestehende Arbeitsplätze wurden behinderungsgerecht ausgestattet und konnten dadurch erhalten bleiben.
    Zuschüsse und Darlehen von rund 14 Millionen Euro ermöglichten die Schaffung von über 2.000 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
  • Die Leistungen zum Ausgleich außergewöhnlicher Belastungen (laufende Lohnkostenzuschüsse) erreichten 2017 einen neuen Höchststand von 156,5 Millionen Euro. Diese Leistungen sicherten über 45.300 bestehende Arbeitsverhältnisse.
  • Die Integrationsämter zahlten an Arbeitgeber Prämien und Zuschüsse zur Berufsausbildung in Höhe von 661.000 Euro für 319 Fälle.
  • Die Einführung und erfolgreiche Umsetzung eines BEM (Betrieblichen Eingliederungsmanagements) wurden mit Prämien an Arbeitgeber in Höhe von insgesamt 85.000 Euro gefördert.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) veröffentlicht einmal jährlich einen Jahresbericht mit einem Überblick über die Tätigkeiten.

Die Integrationsämter sind zuständig für die Begleitende Hilfe im Arbeitsleben für schwerbehinderte Menschen, den besonderen Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, die Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe und für Seminare und Öffentlichkeitsarbeit für das betriebliche Integrationsteam.

Der Jahresbericht 2017/2018 wurde im November 2018 veröffentlicht.