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Leistungen der Integrationsämter

Ausgewählte Ergebnisse 2016

  • 2016 standen den Integrationsämtern 529,3 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Durch finanzielle Leistungen an Arbeitgeber wurden in 55.800 Einzelfällen die Schaffung und die Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen gefördert.
  • 10.100 schwerbehinderte Menschen erhielten individuelle Leistungen zum Beispiel für technische Arbeitshilfen, wirtschaftliche Selbstständigkeit, Fortbildung oder Arbeitsassistenz.
  • Bundesweit wurden 879 Integrationsprojekte unterstützt, in denen 12.000 schwerbehinderte Menschen beschäftigt waren - davon 10.700 besonders betroffen von der Art oder Schwere ihrer Behinderung.
  • 62.100 Klienten wurden durch die Integrationsfachdienste betreut, zu über 88 Prozent beauftragt durch die Integrationsämter.
  • Die Zahl der Kündigungsanträge ging von 24.700 auf 23.700 zurück. In rund 20 Prozent aller Kündigungsschutzverfahren konnte der Arbeitsplatz erhalten werden.
  • Die Integrationsämter unterstützen die Betriebe bei der Umsetzung präventiver Maßnahmen wie dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). 2016 waren die Integrationsämter in über 6.800 Fällen an betrieblicher Prävention beteiligt. Über 60 Prozent dieser Verfahren wurden erfolgreich abgeschlossen und bei etwa 17 Prozent wurden Leistungen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben eingesetzt, um den Arbeitsplatz zu sichern. Lediglich 20 Prozent mündeten in ein Verfahren auf Zustimmung zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) veröffentlicht einmal jährlich einen Jahresbericht mit einem Überblick über die Tätigkeiten.

Die Integrationsämter sind zuständig für die Begleitende Hilfe im Arbeitsleben für schwerbehinderte Menschen, den besonderen Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, die Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe und für Seminare und Öffentlichkeitsarbeit für das betriebliche Integrationsteam.

Der Jahresbericht 2016/2017 wurde im Dezember 2017 veröffentlicht.