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Studie: Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus

Ausgewählte Ergebnisse aus Deutschland

1.139.328 berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen pro Jahr

Zwischenergebnisse:

  • 212.566 verhinderte Beschäftigungsverluste
  • 14.059.124 verhinderte Krankentage pro Jahr

Ergebnisse für Arbeitgeber:

  • 35.707.704 gewonnene produktive Arbeitstage im Bewertungszeitraum
  • Produktivitätssteigerung: 3.130.538.450 EUR
  • Geringere Einstellungskosten: 1.133.685.597 EUR
  • Geringere Überstundenkosten: 195.658.653 EUR
  • Gesamtnutzen für Arbeitgeber: 4.459.882.700 EUR
  • Gesamtkosten für Arbeitgeber: 1.712.102.023 EUR
  • Investitionsertrag: 2,60

Ergebnisse für die soziale Sicherheit:

  • • Geringere Ausgaben für Ausgleichszahlungen: 1.275.694.418 EUR
  • Höheres Beitragsaufkommen: 6.610.350.621 EUR
  • Gesamtnutzen: 7.886.045.040 EUR
  • Gesamtkosten: 5.749.458.828 EUR
  • Investitionsertrag: 1,37

Ergebnisse für die Gesellschaft:

  • Produktivitätsgewinn: 3.130.538.450 EUR
  • Produktivitätsverlust: 1.611.390.139 EUR
  • Investitionsertrag: 1,94

Die Studie "Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus" (im Original: "The Return on Workintegration") untersucht die ökonomischen Aspekte beruflicher Wiedereingliederung aus Sicht der Arbeitgeber, der Sozialversicherungsträger und der Gesellschaft. Sie kommt zu dem Ergebnis: "Rehabilitation lohnt sich." Für Arbeitgeber wird die Investitionsrendite mit einem Faktor von 3,7 angegeben, für Sozialversicherungsträger und die Gesellschaft beträgt sie 2,9 beziehungsweise 2,8.

Es handelt sich um eine Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), die unter der Federführung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erstellt wurde und an der 19 Sozialversicherungsträger aus 12 Ländern mitgewirkt haben.

Die Studie wurde im September 2017 veröffentlicht.