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Reha-Bericht der Deutschen Rentenversicherung

Ausgewählte Ergebnisse: Medizinische Rehabilitation

  • 2016 wurden bei der Rentenversicherung mehr als 1,6 Millionen Anträge auf medizinische Rehabilitation gestellt.
  • 56.747 Rehabilitanden erhielten 2016 durch die Stufenweise Wiedereingliederung Unterstützung bei ihrer Rückkehr in den Beruf.
  • Die häufigsten Reha-Indikationen waren Erkrankungen von Muskeln, Skelett und Bindegewebe.
  • Mit steigendem Alter wird Rehabilitation häufiger in Anspruch genommen.
  • Frauen und Männer in der medizinischen Rehabilitation sind durchschnittlich nahezu gleich alt: Frauen 53 Jahre, Männer 52,7 Jahre.
  • In den zwei Jahren nach ihrer Rehabilitation sind 84 % der Rehabilitanden erwerbsfähig.

Ausgewählte Ergebnisse: Berufliche Rehabilitation

  • 2016 gingen bei der Rentenversicherung 449.138  Anträge auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) ein.
  • 156.117 Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) wurden 2016 abgeschlossen.
  • Männer nehmen häufiger LTA in Anspruch als Frauen. Der Anteil der Frauen hat bis 2010 stetig zugenommen. Nach einem Rückgang in den Jahren 2011 und 2012 steigt er seit 2013 wieder deutlich an.
  • Frauen und Männer in der beruflichen Rehabilitation sind durchschnittlich nahezu gleich alt:  Frauen 47,3 Jahre, Männer 47,1 Jahre.
  • Etwa ein Fünftel der LTA sind berufliche Bildungsleistungen. Dabei stehen Erkrankungen von Muskeln, Skelett und Bindegewebe als Ursachen an erster Stelle (Frauen 53 %, Männer 63 %).
  • Gut drei Viertel aller Teilnehmer schließen ihre berufliche Bildungsleistung erfolgreich ab.
  • Noch zwei Jahre nach Abschluss einer beruflichen  Bildungsleistung nimmt die pflichtversicherte Beschäftigung zu (nach sechs Monaten bei 45 %, nach zwei Jahren bei 55 % der Teilnehmer).

Ausgewählte Ergebnisse: Aufwendungen für Rehabilitation

  • 2016 wendete die Rentenversicherung rund 6,4 Mrd. € für Rehabilitation auf (brutto), davon rund 4,7 Mrd. € für medizinische Rehabilitation, rund 1,3 Mrd. € für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und rund 0,4 Mrd. € für Sozialversicherungsbeiträge.
  • Eine stationäre medizinische Rehabilitation bei körperlichen Erkrankungen kostet im Schnitt 2.831 €.
  • Die um einiges längeren medizinischen Reha-Leistungen bei psychischen und Abhängigkeitserkrankungen sind mit durchschnittlich 6.759 € deutlich teurer.

Mit dem Reha-Bericht 2018 stellt die Deutsche Rentenversicherung Bund die wichtigsten aktuellen Daten und Fakten zur Rehabilitation der Rentenversicherung zur Verfügung. Grundlage sind die routinemäßig erhobenen Statistikdaten im Wesentlichen aus dem Jahr 2016 sowie Ergebnisse aus der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung.

Der Bericht wurde im Januar 2018 veröffentlicht.